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Stadtgeschichte

Historische Entwicklung der Stadt Plön 

Vor mehr als 1000 Jahren wurde Plön zum ersten Mal als Residenz eines slawischen Herrschers erwähnt, der am Großen Plöner See seine Burg Plune - die Eisfreie - errichtete.
Im Jahre 1139 erhielten die Schauenburger die Herrschaft über Plön. Adolf II. errichtete auf der Insel Olsborg im Großen Plöner See eine Burg, die später zerstört wurde. Bereits im Jahre 1173 wurde auf dem heutigen Schloßberg eine erste Burg errichtet. Im Jahre 1236 - also vor 780 Jahren - erhielt Plön dann das Lübsche Stadtrecht.

Die politische Entwicklung Plöns

verlief wie die schleswig-holsteinische Geschichte insgesamt sehr abwechslungsreich. Nach dem Tod des letzten Schauenburgers, Adolf VIII., wurde der dänische König Christian I. aus dem Hause Oldenburg Herzog von Schleswig-Holstein. In den folgenden beiden Jahrhunderten entstanden durch Erbteilung viele Kleinstaaten, darunter auch das souveräne Herzogtum Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön im Jahre 1622. Hierdurch wurde Plön Residenz eines Kleinstaates.

Die Stadt erhielt in dieser Zeit durch die rege Bautätigkeit der Herzöge Joachim Ernst, Johann-Adolf und Friedrich Carl ihr bis heute charakteristisches Bild. Das Plöner Schloss in seiner heutigen Form wurde in den Jahren 1633-1636 erbaut.

 

Im Jahre 1761 fiel das Land dann wieder an das dänische Königshaus. König Christian VIII. von Dänemark machte Plön 1840 zu seiner Sommerresidenz, ließ das Schloss von Grund auf sanieren und den Schlossgarten neu anlegen.

Nach dem Anschluss an Preußen wurde Plön 1867 Kreisstadt des neu gegründeten Landkreises Plön.