Herr Frahm erläutert, dass die Schwimmhalle trotz des hohen Finanzbedarfes ein Erfolgsmodell für Plön ist, was sich in der sehr positiven Resonanz der Besucher/innen sowie in der deutlich gestiegenen Besucherzahl widerspiegelt.
Herr Frahm dankt dem Personal, insbesondere Herrn Timm, für das hohe Engagement und legt das Gästebuch des PlönBades mit zahlreichen lobenden Einträgen vor.
Bezüglich des Finanzbedarfes stellt Herr Pfau fest, dass seitens des Finanzausschusses keine schwarzen Zahlen beim Betrieb des PlönBades erwartet wurden, wobei die Entscheidung für den umfangreichen Umbau des Bades richtig war.
Frau Lindenau erklärt, dass sie den Erfolg des PlönBades nicht schmälern will, jedoch die Vorlage als nicht aussagekräftig genug bewertet. Im Auftrag der Fraktionen der CDU und der FDP regt sie ein betriebswirtschaftlich errechnetes Ergebnis zu den Kosten des PlönBades an.
Eine Gewinn- Verlust Rechnung sollte als Basis für die Verbesserung der Finanzsituation des PlönBades dienen, wobei klar ersichtlich werden muss, wo die Ursachen für die hohen Kosten liegen.
Frau Lindenau unterbreitet den Vorschlag der CDU - und FDP Fraktion, eine Arbeitsgruppe zur Suche nach Einsparmöglichkeiten zu bilden. Die Vorlage sollte zunächst zur Kenntnis genommen und erst nach der Kommunalwahl über die hier vorgeschlagenen Maßnahmen beraten werden.
Herr Titze ergänzt, dass die Abschreibungen in Höhe von 60.000,- bereits bei der Ermittlung des Defizits berücksichtigt wurden.
Der Zuschuss sollte erwartungsgemäß nicht mehr steigen, jedoch besteht durchaus die Möglichkeit eines Arbeitsgespräches bezüglich einer künftigen Reduzierung der Kosten, wobei in der Vorlage bereits Einsparmöglichkeiten aufgezeigt wurden.
Die Mitglieder des GA diskutieren eingehend die verschiedenen Aspekte zur Entstehung der Kosten wie die Erweiterung der Hallenfläche um ein Drittel, die gestiegenen Energiekosten und das Betreiben eines Kleinkinderbeckens mit relativ hoher Wassertemperatur. Zudem sind notwendige Wartungsverträge für die technischen Anlagen zu finanzieren, wobei hier bereits gemeinsam mit dem Fachpersonal an einer weiterhin optimierten ökonomischen Einstellung der Technik mit dem Ziel zusätzlicher Einsparungen gearbeitet wird. Diese Wartungsverträge laufen analog der Gewährleistungsfrist über 5 Jahre und sind im Anschluss daran erneut auszuschreiben.
Frau Killig bekräftigt die Einlassungen von Frau Lindenau dahingehend, dass die in der Vorlage aufgezeigten Einsparmöglichkeiten aus Ihrer Sicht nicht schlüssig genug sind.
Die Mitglieder des GA geben Ihrer Überzeugung Ausdruck, dass seitens des Personals bereits intensiv nach Einsparmöglichkeiten gesucht wird, ohne die Qualität des PlönBades zu schmälern.
Herr Timm verdeutlicht am Beispiel des DRK Kurheimes, dass bestimmte Hallenzeiten derzeit nicht so effektiv wie möglich genutzt werden und damit einhergehend der Einsatz des Personals nicht optimal ist.
In der Vorlage sind gezielte Maßnahme wie Veränderungen der Öffnungszeiten aufgezeigt, um den Einsatz des Personals zu optimieren.
Die Anwesenden begrüßen den Vorschlag von Herrn Stänner, lediglich über die vorgeschlagene Änderung der Öffnungszeiten des PlönBades zu entscheiden und über die Änderung der Eintrittspreise erst nach der Kommunalwahl im August 2013 zu beraten.
Die Mitglieder des GA folgen dem Antrag von Herrn Buth zur Abstimmung über die Änderung der Öffnungszeiten des PlönBades.
Nach kurzer Verständigung stellt Frau Henniger den von Bürgermeister Paustian verlesenen Beschlussvorschlag zu den künftigen Öffnungszeiten zur Abstimmung: