5.1.1 Gewässerschau
Am 31. Oktober 2014 findet die jährliche Gewässerschau für die vom Schwentineverband zu unterhaltenden Gewässer statt. Bürgermeister Menzel bittet bei Bedarf darum, sich bei ihm oder direkt beim Gewässerwart des Verbandes anzumelden.
Die regelmäßig betroffenen Anlieger werden darüber hinaus von der Verwaltung angeschrieben.
5.1.2 Behördengespräch Eisenbahnlinie Ascheberg – Neumünster
Der Bürgermeister unterrichtet die Anwesenden über ein für den 30. September 2014 angesetztes Behördengespräch zum Thema „Sachstand Eisenbahnstrecke Ascheberg – Neumünster“ beim Kreis Plön.
5.1.3 Anfrage GV Schnoor (Änderung Förderquoten Kita)
Bürgermeister Menzel bezieht sich auf eine zu TOP 8 in der Sitzung des Geschäftsausschusses am 17. Juli 2014 gestellte Anfrage nach den Auswirkungen der Änderung der Förderquoten für Kindertagesstätten. Die diesjährigen maßgeblichen Zahlen für die Gemeinde Ascheberg liegen nunmehr vor. Danach wird sich im Unter – Dreijährigen – Bereich relativ wenig ändern; allerdings kommt es zu massiven Einbrüchen bei den Über – Dreijährigen: Es wird voraussichtlich eine 45%ige Kürzung der Fördermittel erfolgen, was einem Minus von rd. 41.000 € entspricht. Der Ascheberger Kindergarten wurde im vergangenen Jahr von Land und Kreis mit rd. 167.000 € gefördert. In 2014 betrug die Summe der Fördermittel nur noch rd. 126.000 €, trotz unverändertem Personalschlüssel mit den entsprechenden Kosten und bei Vollbelegung.
Eine Nachfrage beim Land wurde damit beantwortet, dass die zur Verfügung stehende Gesamtsumme unverändert blieb, die Anzahl der zu Fördernden jedoch gestiegen ist. Für die einzelne Einrichtung stünde daher weniger zur Verfügung. Der Bürgermeister bezeichnet diese Aussage als unbefriedigend. Er wird erneut beim Land nachfassen, dem die aktuellen Zahlen bereits vorliegen, und erhofft eine qualifiziertere Antwort, günstigstenfalls einen Vorschlag zur Schließung der Finanzierungslücke.
5.1.4 Bevölkerungsprognose
Am 15. September 2014 ist im Kreistagssitzungssaal das Ergebnis der kleinräumigen Bevölkerungsprognose bis zum Jahr 2030 vorgestellt worden. Dieses sehr umfangreiche Gutachten dient dem Kreis als Grundlage bei Bewertungen von kommunalen Wünschen, z. B. bei der Ausweisung neuer Wohnbauflächen. Zusammenfassend bleibt für Ascheberg festzustellen, dass sich die Bevölkerungsentwicklung und die Wohnraumnachfrage nicht ganz so dramatisch wie in anderen Regionen entwickeln werden. Ascheberg wird ein Bevölkerungsrückgang von rd. 7 %, bei aber gleich bleibendem Wohnungsbedarf attestiert. Es wird auch ganz klar herausgestellt, dass Orte mit einer guten Infrastruktur, einem Kindergarten, einer Schule, einer funktionierenden Einbindung in den öffentlichen Personennahverkehr, also Bahn- und Busstation und Orte mit
Angeboten für ältere Mitbürger weniger oder keine Probleme haben werden im Vergleich mit Orten, die hier keine entsprechenden Angebote vorhalten. Da Ascheberg die zukunftsorientierten Voraussetzungen klar erfüllt, sieht Bürgermeister Menzel für Ascheberg eine positive Perspektive.
Er verweist abschließend auf die umfangreichen Bekanntgaben im letzten Geschäftsausschuss, die den Gemeindevertretern bereits schriftlich vorliegen.