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ALLRIS - Auszug

21.10.2020 - 6 Einwohner:innenfragestunde

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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:  

 

Herr Dieter Willhöft – Vorsitzender TSV PLön und stellvertretend für die Vereine Plön bewegt, Musikzug Plön und DLRG führt zum Tagesordnungspunkt 8 – Ersatzneubau einer Sporthalle – kurz aus, dass der Bedarf der Sporthallennutzung in allen Vereinen sehr hoch ist. Er führt weiterhin aus, dass der Neubau doch eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt Plön mit sich bringen würde. Er bittet darum, seine Anregungen in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen.

 

Herr Ingo Kittler, Plöner Bürger, wohnhaft in der Buchenallee bringt drei Anliegen vor.

Zunächst stellt er die Frage, wie es mit der B 76 aussieht bzw. wie die weitere Planung aussieht. Des Weiteren beklagt er den bedauerlichen Zustand der Strandklause. Als dritten Punkt bedauert er, dass in Plön nicht genügend altersgerechter Wohnraum zur Verfügung steht. Hier bittet er die Ratsversammlung, sich kurzfristig mit der Thematik zu befassen.

 

Bürgermeister Winter nimmt wie folgt Stellung:

 

Hinsichtlich der B 76 läuft ein Planfeststellungsverfahren durch das Land. Lediglich

zum Verbandsgebiet Wohngebiet Trammer See Plön/Rathjensdorf wurde die Stadt Plön seinerzeit beteiligt. Zu gegebener  Zeit wird die Stadt Plön angehört. Mehr Beteiligung hat bisher nicht stattgefunden.

 

Die Strandklause ist im städtischen Besitz. Im Bereich der Fegetasche ist ein Hotelneubau in Planung. Solang das B – Planverfahren andauert wird das Gebäude erhalten, um dann einen Ausgleich für ein Restaurant am See (ähnlich wie der „ Seeprinz“) zu haben.

 

Zu dem altersgerechten Wohnraum im Stadtgebiet Plön teilt Herr Winter mit, dass bereits durch private Investoren altersgerechter Wohnraum in den Bereichen Krabbe, Am Rodomstor und in der Bahnhofstrasse geschaffen wird.

 

Herr Hans Rost, Seniorenbeirat, fragt nachdem bereits im Bereich Schillener Str. der   Fußgängerüberweg verlegt worden ist, auch die Verlegung der Ampel vorgesehen ist.

 

Bürgermeister Winter führt hierzu aus, dass dies eine Maßnahme des Radverkehrskonzeptes der Stadt Plön ist und diese nach und nach abgearbeitet werden. Allerdings befindet sich die Ampelverlegung im Zuständigkeitsbereich des LBV.

 

Herr Christoph Gebhard, Anwohner im Kieler Kamp, bezieht sich auf die Veränderungssperre für den B - Plan 66. Hier kritisiert er, dass das Verfahren seit geraumer Zeit nicht vorangeht und teilt mit, dass er Kenntnis darüber erlangt hat, dass der Planer Herr Blanck seine Tätigkeiten seit Juli 2020 eingestellt hat und fragt, ob dieser Umstand bekannt ist.

 

Bürgermeister Winter entgegnet, dass der Verwaltung dieser Umstand seit September 2020 zwar bekannt ist, aber eine offizielle Kündigung des Planers bzw. des Planungsbüros noch nicht vorliegt. Die Kündigung ist Voraussetzung dafür, dass die Leistung an andere Planungsbüros vergeben werden kann. Parallel wurde aber bereits Kontakt mit anderen Planungsbüros aufgenommen.

 

Auf Nachfrage von Herrn Gebhardt führt Herr Winter aus, dass das B-Planverfahren aus Sicht der Verwaltung zum Ablauf der Verlängerung der Veränderungssperre nicht zum Abschluss gebracht werden kann.

 

Der Vorsitzende konstatiert, dass dem Ausschuss bei Beschlussfassung über die Verlängerung der Veränderungssperre des B-Plan 66 die Umstände/Schwierigkeiten in Bezug auf das Planungsbüro und die damit verbundenen zeitlichen Verzögerungen nicht bekannt waren.

 

Nach weiterem Austausch u.a. darüber, ob das B – Planverfahren zeitgerecht abgeschlossen werden kann, regt Herr Gebhard abschließend an, sich darüber Gedanken zu machen, die Veränderungssperre aufzuheben.