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ALLRIS - Auszug

18.06.2020 - 4.1 Berichte der Verwaltung

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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:  

 

Sachstandsbericht plastikfreies Plön

Das Projekt wurde mit Herrn Neufeind begonnen.

Als einzige größere Maßnahme wurde bisher das Plastiktütenverbot auf dem Marktplatz umgesetzt. Des Weiteren wurde geprüft welche Alternativprodukte in der Beschaffung denkbar und umsetzbar sind.

Mittlerweile wurde die Umsetzung der Maßnahme plastikfreies Plön auf Herrn Hartmann als Klimamanager transferiert. Dies wird einen Teil des Klimaschutzkonzeptes ausmachen. 

 

 

Forstumbildung

Auf Grund der Schwere und der Ausmaße wird kein Harvester zum Einsatz kommen, was das Bild der Arbeiten und das "Ausmaß" des Eingriffes in den Wald natürlich erheblich reduziert. Zwei leichtere Forst-Maschinen werden während der Arbeiten im Wald tätig sein.  

Herr Jorbahn schlug im Telefonat als möglichen Ausführungszeitraum nun Mitte September vor, da er die Bedenken seitens der Stadt Plön durchaus nachvollziehen kann und darauf Rücksicht nehmen möchte. Seine Argumente für ein früheres Roden sind zum einen das Wetter (Herbst, Regen, aufgeweichter Waldboden, mehr Schäden im Boden durch die Maschinen als im Sommer zu erwarten) und zum anderen der Mangel an Firmen, die im Herbst mit dem Laubholzeinschlag zu tun haben. Wohingegen wohl der Nadelholzeinschlag im Sommer durchgeführt wird.

Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse, kann sich die Stadt Plön auf diesen Vorschlag/Zeitpunkt einlassen, um vor allem auch sicher zu gehen, dass die Arbeiten in diesem Jahr auf jeden Fall ausgeführt werden, was ja von großem politischen Interesse ist.

Aus dem Ausschuss kommt der Einwand, dass es einen Beschluss der Politik gibt der besagt, dass innerhalb der Brut- und Setzzeit(01.03. – 30.09.eines Jahres) ausnahmslos keine Forstarbeiten stattfinden dürfen. Dem entsprechend werden die Arbeiten im Nadelwald erst Mitte September beginnen. Der Umweltschutzbeauftragte ist bei der Planung einzubeziehen.

 

Richtlinie Poller Fußgängerzone

Am 25.06.2020 wird die Inbetriebnahme der absenkbaren Poller in der Fußgängerzone stattfinden. Zu den Lieferzeiten zwischen 06:00 Uhr und 10:00 Uhr sowie 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr werden die Poller abgesenkt sein.

Ausnahmen zu Gunsten bestimmter Personengruppen zur Erleichterung der

Berufsausübung dürfen grundsätzlich nicht erteilt werden. Ortsgegebene

Belastungen müssen hingenommen werden. Eine Ausnahmegenehmigung hierfür zu erteilen ist entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen nur in dringenden Fällen gerechtfertigt. Diese Richtlinie weist die Verwaltung an, besonders strenge Anforderungen an die Vergabe von Ausnahmegenehmigungen zu stellen.

Die Einfahrt ist für Schwerbehinderte auch nur zu den Lieferzeiten erlaubt und dann auch nur bei Vorliegen eines blauen, orangenen oder gelben Parkausweises.

Die Nutzung außerhalb der Lieferzeiten ist nur erlaubt für:

-          Fahrzeuge mit Sonderrechten

-          Stadtwerke

-          Abfallwirtschaft

-          Fahrzeuge, die einen Stellplatz in der Fußgängerzone haben

-          Bewohner der Fußgängerzone für Be- und Entladungen bis 15 Minuten für schwere und sperrige Güter

-          Gewerbetreibende-/Handwerksbetriebe die anlässlich von unaufschiebbaren

Bau- und Reparaturarbeiten auf ein Werkstatt- oder Servicefahrzeug am

Einsatzort zwingend angewiesen sind. Diese erhalten im Einzelfall eine

befristete Erlaubnis mit Auflagen.

 

Taxen und Mietwagen erhalten grundsätzlich keine Ausnahmegenehmigung außerhalb der Lieferzeiten.

 

 

Integrierter Klimaschutz

Der Klimamanager Sönke Hartmann berichtet mit einer Präsentation über seine bisherige Tätigkeit bei der Stadt Plön. Zunächst gab es die sogenannten Akteurs Beteiligungen. Hierbei wurden Gespräche mit verschiedenen Verwaltungen, der Politik, Vereinen und Bürgerinitiativen sowie Bürger*innen geführt, um einen ersten Eindruck über die verschiedenen Vorstellungen zum Klimaschutz zu bekommen.

Weiter berichtet er, dass es Treffen gegeben hat mit anderen Klimamanagern, Workshops besucht wurden und Öffentlichkeitsarbeit durch Pressegespräche und eine mobile Ausstellung geleistet wurden.

Die Ideenwerkstatt vom 04.02.2020 war ein erster Meilenstein in seiner Arbeit als Klimamanager. Hier konnte Herr Hartmann einen sehr guten Eindruck davon gewinnen, wie die Plöner:innen zum Thema Klimaschutz stehen und was die Wünsche der Plöner*innen sind. 

Weiter gibt es eine gute Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro OCF Consulting aus Hamburg. OCF Consulting erstellt eine Co2-Bilanz für die Stadt Plön und ermittelt Einsparungspotenziale.

Ein großer Bereich mit dem in Plön Einsparungen erzielt werden sollen, ist das Quatierskonzept. An diesem arbeitet Herr Hartmann bereits.

Ein erstes Klimaschutzkonzept wird er im Oktober/November vorlegen. 

Die Powerpoint Präsentation von Herrn Hartmann ist dem Protokoll beigefügt.