Topmeldungen
Aktueller Sachstand zur Sanierung der B 76 Trent bis Plön
Stadt Plön sucht dringend Wohnraum zur Unterbringung von Geflüchteten
Aufgrund personeller Engpässe - Einschränkung der Sprechzeiten im Bürgerbüro
Stadtgrün Häuser Grünbewuchs
Beratungsverlauf:
oGts
Herr Jaudzim berichtet über die Situation im 1. Halbjahr von Januar bis Juni zunächst für den Bereich der offenen Ganztagsschule. Es gab in Ascheberg 120, an der Breitenauschule 90, an der Rodomstorschule 75 und an der Gemeinschaftsschule/im Förderzentrum 80 angemeldete Kinder und Jugendliche. Im März kam dann der schulische Lockdown. Damit war auch die offene Ganztagsschule geschlossen. In Absprache mit den einzelnen Schulen gab es eine Notbetreuung, die sehr unterschiedlich wahrgenommen wurde. In dieser Zeit wurden Umbauten realisiert und Liegengebliebenes abgearbeitet. Als dann das Schuljahr 2020/2021 begann, wurde mit der Betreuung der 1. Klassen gestartet und dann die Kohorten immer mehr erweitert, so dass zum derzeitigen Stand alle Grundschüler der Rodomstorschule sowie die 5. Klassen der Gemeinschaftsschule betreut werden. In Ascheberg und in der Breitenauschule werden jeweils 2 Kohorten getrennt voneinander betreut, was sehr personalintensiv ist.
Offene Jugendarbeit/Ferienprogramm
Auch das Jugendzentrum musste coronabedingt ab März geschlossen werden. In Absprache mit dem Jugendamt und der Schulsozialarbeit wurden 3 feste Kleinstgruppen mit maximal je 5 Kindern und Jugendlichen gebildet und es wurde an 1 bis 2 Nachmittagen in der Woche weitestgehend ein normales Programm angeboten. Bei der Auswahl der Kinder und Jugendlichen wurde die Priorität besonders auf sozial schwache Familien gelegt, in denen das Stresspotential dem Jugendamt bereits bekannt war. Hier lag der Schwerpunkt darauf, mit den Jugendlichen im Gespräch zu bleiben.
In Absprache mit dem Bürgermeister wurde kein Osterferienprogramm angeboten und bereits während der coronabedingten Schließung über die Ferienbetreuung in den Sommerferien entschieden. Es wurde für die zweite Ferienhälfte ein Sommerferienprogramm „light“ geplant ohne große Fahrten und in kleinen Gruppen. Diese Betreuung war kostenfrei, um die Familien zu entlasten. Dadurch sind ca. 1.000,00 € weniger Einnahmen als bisher üblich in den Haushalt geflossen. Positiv zu vermerken ist jedoch, dass man durch das kostenlose Betreuungsangebot Familien erreicht hat, die sonst nicht dabei waren. An der Ferienbetreuung haben 195 Kinder und Jugendliche (123 Mädchen und 72 Jungen) im Alter von 7 bis 14 Jahren teilgenommen, davon 81 Plöner:innen.
Kinder- und Jugendrat
Die Planung erfolgt immer mit den Jugendlichen. Die Tätigkeiten und Themen, die in den ersten drei Monaten begannen, wurden auch während Corona weitestgehend fortgeführt. Die Sitzungen wurden digital aber auch in kleinen Gruppen im Jugendzentrum abgehalten. Der Instagramauftritt wurde weiter aufbereitet. Die Mitglieder haben an fast allen Ausschutzsitzungen der Stadt teilgenommen. Es gab Treffen unter Coronabedingungen z.B. mit dem Seniorenbeirat, dem Fahrradforum und dem Klimaschutzmanager. Leider mussten coronabedingt viele Aktionen ausfallen.
Kita
Der Bürgermeister berichtet, dass in diesem Jahr rund 20 U3-Kindern und 10-Ü3 Kindern kein Platz in einer Kita angeboten werden konnte. Daher wurden Pläne zum Ausbau der Kita-Plätze beschlossen.
Das Regenbogenhaus hat die Baumaßnahme für den Anbau begonnen. Dort sollen 25 bis 30 Plätze (je nach Bedarf Krippengruppen oder altersgemischte Gruppen) geschaffen werden. Leider hilft dieser Anbau nur kurzfristig. Es ist jetzt schon absehbar, dass der Bedarf weiter wächst. Derzeit ist man für einen Kita-Neubau auf der Suche nach einem Standort. Der Freie Kindergarten hat seine Baumaßnahme zugunsten des geplanten Neubaus aufgegeben und nur die Änderungen vorgenommen, auf die der Kreis Plön/die Unfallkasse bestanden haben (Anpassung Fluchttreppe, WC, etc.). Für den Neubau „Appelwarder“ haben die Anwohner sich nicht bereit erklärt, Grundstücksanteile abzugeben. Derzeit prüft das Bauamt, ob ein in der Nähe befindliches Grundstück als Außenbereich für die Kita genutzt werden kann. Hierbei sind noch ein paar Aufgaben zu erledigen hinsichtlich der Freifläche und der Träger, die dann in dieses Gebäude einziehen. Die Idee ist, dass die Stadt dieses Gebäude errichtet, um die Bilanz der Stadt zu verbessern und das Eigenkapital zu erhöhen.
Kita-Reform
Alle Kindertagesstättenträger haben sich damit einverstanden erklärt, dass die Kündigung des Vertrages zurückgenommen wird. Der Abschluss der Anpassungsvereinbarungen als Ergänzung zum jeweiligen Finanzierungsvertrag ist in Arbeit. Die Zielvorgabe der Ratsversammlung, dass für die Stadt Plön nach dem Übergangszeitraum keine Kosten entstehen, die über die Förderung der SQKM-Mittel hinausgeht, wird dabei eingehalten.
Die genaue Kostensituation für die Stadt im Kita-Bereich durch die Reform kann noch nicht mitgeteilt werden, da noch nicht alle Angaben des Kreises im Kita-Portal vorliegen.