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ALLRIS - Auszug

04.11.2020 - 5 Einwohner:innenfragestunde

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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:  

 

Frau Anja Kuhnt, 1. Vorsitzende des Sportvereins Plön bewegt, möchte nochmals auf die Notwendigkeit einer neuen Sporthalle hinweisen. Durch den Wegfall der Sporthalle der Gemeinschaftsschule sind die Vereine in große Not geraten.

Sie können ihre Sportangebote nur noch eingeschränkt anbieten bzw. wegfallen lassen.

Kinder und Jugendliche müssen derzeit in anderen Orten ihren Sport ausüben.

Der Musikzug ist in einem Ausweichquartier ohne Heizung und Wasser untergebracht. Wie lange er dort bleiben kann, ist fraglich.

Frau Kuhnt spricht für alle Sportvereine in Plön die ausdrückliche Forderung nach einer neuen Halle aus, gerne als Multifunktionshalle für alle Plöner Vereine.

Die Vereine möchten für über 2000 Mitglieder weiterhin ein soziales Miteinander, hauptsächlich für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene fördern.

Für Kleinkinder ist es in der heutigen Zeit sehr wichtig, schon frühzeitig motorisch geschult zu werden, daher ist die Anlaufstelle der Vereine von äußerster Bedeutung.

Mit einer neuen Halle könnte man das Sportangebot für Senioren erweitern, unabhängig von den Schulzeiten auch schon am Vormittag.

Es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis die nächste Halle in Plön das Zeitliche segnet.

Daher bittet Frau Kuhnt die Ratsmitglieder für eine neue Halle zu stimmen, damit die Plöner*innen eine vereinsübergreifende Begegnungsstätte haben.

 

Herr Karsten Gampert findet eine Zwei-Feld Sporthalle mit Tribüne in Zeiten wo der Stadt Plön Steuereinnahmen fehlen als sehr fraglich, zumal die Folgekosten der Halle noch gar nicht absehbar sind.

Er hat gehört, das „Böse Zungen“ behaupten, dass sogar noch darüber nachgedacht wird, den Busparkplatz zu überbauen.

Er stellt den Standort der Halle in Frage und plädiert dafür, den bisherigen Standort der ehemaligen Halle der Realschule zu nehmen und dann eine „Normal Große Halle“ zu bauen.

Aus der Sicht von Herrn Gampert ist das Prinzenbad schon gestorben. Der Pavillion ist seit Jahren nicht bewirtschaftet worden und man sollte den Hohenzollern nicht nach 20 Jahren etwas geben, worum Sie sich jahrelang nicht gekümmert haben.

 

Bürgermeister Winter bezeichnet die Anmerkungen von Herrn Gampert als groben Unfug.

  1. Der Busparkplatz bleibt so bestehen wie er ist.
  2. Zum Standort der neuen Halle: Da der Schulverband eventuell einen Schulneubau aus energetischen Gründen plant, wird die neue Halle nicht am Standort der ehemaligen Realschulhalle gebaut.

Die Prinzeninsel ist natürlich nicht gestorben. Es gab kritische Diskussionen aber die Förderanträge sind gestellt.