Beratungsverlauf:
Ausschussvorsitzender Melzer erteilt zu diesem TOP Frau Christiane Mahnke und Herrn Karsten Schwormstede, Architektur +Stadtplanung aus Hamburg, das Wort.
Frau Mahnke stellt anhand der PowerPointPräsentation (06.12.2021) den Stand der Arbeit der Lenkungsgruppe vor. Sie geht darauf ein, dass das Untersuchungsgebiet nicht gleichzusetzen ist mit dem Sanierungsgebiet. Es kann eher als „Gummibandlinie“ gesehen werden.
11 Personen haben sich allerdings nur an der öffentlichen Umfrage beteiligt. Dies wird vom Ausschuss als nicht repräsentativ festgestellt. Der Ausschuss fragt nach an welcher Stelle des gesamten Verfahrens sich zwischen den Alternativen entschieden wird.
Im Maßnahmenkonzept (dies soll im Januar in den SteP gehen), erläutert Frau Mahnke, geht es darum das Beste aus beiden Varianten herauszufinden. Das Maßnahmenkonzept sollte nicht so konkret werden, damit man hinterher flexibler ist.
Ausschussmitglied Koll bemängelt, dass der Parkraum keine Beachtung mehr findet.
Er sieht Bedarf an Parkplätzen in der Innenstadt. Man darf der Kaufmannschaft nicht die Parkplätze rauben, hier hat man eine Verantwortung. Es besteht ein Versorgungsauftrag für das Umland durch die Zentralität von Plön. Im Nahbereich leben 18.000 Bürger:innen, im Mittelbereich 37.000 Bürger:innen. In Schwentinental, Preetz und Eutin gibt es einen großen P&R Parkplatz.
Die Pendler nutzen die Bahnverbindung nur, wenn sie in der Nähe ihr Auto abstellen können. 25 Parkplätze sind am Bootshafen durch Vermietung der Tiefgarage verloren gegangen. 95 Parkplätze wird Plön insgesamt verlieren, Pferdemarkt, ZOB und Bootshafen.
Das ist an der Realität vorbeigeplant. Er wünscht sich eine Überplanung des Maßnahmenplanes für Januar und ein Parkraumkonzept.
Laut Ausschussmitglied Meyer liegt ein ausführliches Verkehrsgutachten vor, dass die Parkplätze nicht ausgelastet sind.
Es schließt sich eine Diskussion über die Verkehrsführung der Bahnhofstraße/ ZOB und die Parkplatzsituation an. Ausschussmitglied Möller und weitere Ausschussmitglieder schließen sich der Meinung von Herrn Koll an.
Diese Diskussion betrifft bereits Einzelmaßnahmen. Heute solle nur die Zielrichtung (Rahmenentwicklungskonzept - Stand 01.12.2021) vorgegeben werden.
Laut Herrn Schwormstede sind Flexibilität und Multifunktionalität zwei wichtige Aspekte. Das Konzept muss die Weichen für die Zukunft stellen. Es gehen keine 95 Parkplätze verloren.
Bgm. Winter erinnert an seine damalige Idee den Stadtgrabenparkplatz zu überdachen, um dort eine zweite Parkebene zu schaffen. Seinerzeit war eine Minderheit für mehr Parkplätze.