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ALLRIS - Auszug

19.04.2021 - 5 Einwohner:innenfragestunde

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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:

 

Herr Carsten Gampert, Lange Straße 40, bezieht sich auf den Controlling – Bericht unter TOP 4.3. Dessen Inhalt passt aber s. E. in die Kategorie Projektplanung und wird auch in den anderen Ausschüssen, wie GUT und StEP, verwendet. Wer von den Freizeitpolitikern, die sich als Selbstverwaltung in mehreren Ausschüssen, neben ihrem Beruf, für die Belange der Bürger einsetzen, hat die Zeit, sich jeweils einen Überblick über alle Geldströme, die durch Zuschüsse, Anträge, Aufträge, Vergaben und Ausgaben entstehen, zu verschaffen bzw. zu behalten? Für die Haushaltsexperten der Kämmerei wäre es ein Leichtes, solche Listen zu den jeweiligen Sitzungen beizusteuern.

 

Beide Listen, Projektplanung und Controlling, sind für die Selbstverwaltung wichtige Instrumente für politische Entscheidungen und Transparenz.

 

Controlling ist ein Teilbereich des unternehmerischen Führungssystems, dessen Hauptaufgabe die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Unternehmensbereiche ist. Im Controlling laufen die Daten des Rechnungswesens und anderer Quellen zusammen.

Zu den etablierten Systemen des Controlling gehören, neben vielen anderen, die interne Erfolgsrechnung, die Deckungsbeitragsrechnung und die Liquiditätsrechnung, die Investitionsrechnung, die Balanced Scorecard und Portfolio- und Szenariotechniken.

All das müssen die Ratsmitglieder wissen und behalten.

 

Zu TOP 7– Förderantrag Gründach Prinzenbad – zollt Herr Gampert der Verwaltung Respekt, den Antrag auf Zuschüsse zurückzuziehen. Ein Gründach in einer grünen Oase wäre wie ein Sahnehäubchen auf einer Sahneschicht. Das Prinzenbad wird auch ohne eine „Luxussanierung“ durch die Stadt Plön ein beliebter Anziehungspunkt und Aufenthaltsort für Gäste und Bürger Plöns bleiben. Schade ist nur, Dass sich die „Preußens“ in dem ganzen Gerangel einen Schutteldienst erworben haben und die Stadt Plön auf eigene Kosten, wie hoch auch immer, den Parkplatz an der Bahn vergrößern will. Die Badestelle an der Fegetasche bedarf dagegen höherer Investitionen, denn diese ist seines Wissens Plöner Eigentum und ist, wie auch andere Badestellen, nicht gerade mit Bänken gesegnet.

 

Herr Gampert bittet die Stadt, an den neuralgischen Haupteingängen der Fußgängerzone, beidseitig das Verkehrszeichen 254 (Verbot für Radfahrer) mit dem Zusatzschild 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr aufzustellen. Leider wird das derzeitige Hinweisschild, das das Befahren zeitweilig erlaubt, wohl gesehen, aber nicht gelesen oder ignoriert. Nach den Fahrrädern kommen irgendwann auch die E – Roller. Dass das Befahren mit Rädern erlaubt ist, bedeutet nicht, dass hier ein Fahrradweg besteht; somit bleiben E-Roller weiterhin verboten. Er regt an, dass der Fahrradbeauftragte der Stadt Plön Gespräche mit den Schulen, vornehmlich dem Gymnasium, führt, damit die Lehrerschaft die Schüler:innen ermahnt, die Befahrzeiten in der Langen Straße einzuhalten.

 

Der Vorsitzende bedankt sich bei Herrn Gampert.

 

Ein Controlling im Sinne des von Herrn Gampert beschriebenen, besteht bei der Stadt Plön nicht; es wird lediglich, daran angelehnt, so bezeichnet. Tatsächlich soll eine Beschlussverfolgung eingeführt werden. Die Finanzströme werden zum Teil über die Doppik abgebildet; ein unmittelbarer Vergleich mit der Privatwirtschaft ist jedoch nicht möglich. Ein Bericht über den Haushaltsvollzug ist angestrebt und mit dem Bericht über die Haushalts- und Finanzentwicklung bereits teilweise realisiert.

 

Hinsichtlich der Aufstellung der von Herrn Gampert beschriebenen Verkehrsschilder hat der Bürgermeister in Bezug auf die Zulässigkeit Zweifel, lässt dies aber vom Ordnungsamt klären.