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ALLRIS - Auszug

08.12.2021 - 8 Wohnraumkonzept für die Stadt Plön - Diskussion...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:

 

Der Vorsitzende stellt eingangs fest, dass es sich zunächst um eine Diskussionsgrundlage handelt, die zur fraktionsinternen Beratung dient.

 

rgermeister Winter teilt mit, dass die Wankendorfer das Wohnprojekt „Am Rodomstor“ aufgeben. Die Baupreise für andere Neubauten haben sich dermaßen verteuert, dass hierfür keine freien Mittel mehr vorhanden sind. Es würden jedoch bereits Gespräche mit Interessenten geführt. Die Stadt sollte im Rahmen des rechtlich möglichen rechtzeitig ihren Einfluss geltend machen, sobald sich die Situation konkretisiert.

 

Ratsherr Jagusch gibt zu bedenken, dass der Komplex Lütjenburger Straße 23 keine Dauerlösung ist und der Mietvertrag mit der Wankendorfer in ca. 1 ½ Jahren auslaufen wird.

 

rgermeister Winter hat das Diskussionspapier mit Ratsherrn Koll eingehend besprochen. Es soll erweitert und ergänzt und dann erneut in die Fraktionen gegeben werden.

 

Ratsfrau Meyer wünscht zu wissen, welche Wohnungsgrößen am gesuchtesten sind.

 

Ratsherr Schröder nennt einen derzeitigen Bestand an Sozialwohnungen von 157. Ab dem 01. Januar 2022 verringern sich diese noch um 76 Einheiten. Ihm sind Wohnverhältnisse bekannt, wo Eltern und 2 Kinder in einer 2 Raum Wohnung leben oder eine alleinerziehende Mutter mit Kind mit 1 Zimmer auskommen muss. Für die Erneuerung der Obdachlosenunterkunft empfiehlt er, das Grundstück „Am Rodomstor“ zu erwerben und dort Schlichtwohnungen zu errichten. In der Gartenstraße wäre dann Platz geschaffenr neuen Sozialwohnraum.

Hauptausschussvorsitzender Buth konstatiert, dass der Wohnraumbestand in Plön in der Verwaltungsvorlage erfasst ist.  

 

Ratsherr Landschof bedankt sich bei der Verwaltung für das aussagekräftige Papier. Er empfindet die Zahlen als erschreckend. Nach seiner Erfahrung wird in den nächsten Jahren keine Veränderung eintreten, was die Mietpreisentwicklung und den Wohnungsbau anbelangt.

 

Hauptausschussvorsitzender Buth konstatiert, dass der Wohnraumbestand in Plön in der Verwaltungsvorlage erfasst ist. Es muss aber auch die demografische Entwicklung in die Gesamtbetrachtung einbezogen werden. Viele ältere Menschen tragen sich mit dem Gedanken, aufgrund der körperlichen Belastung für Pflege und Bewirtschaftung, ihre Grundstücke zu veräern und in eine kleinere Wohnung umzuziehen. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf „bezahlbaren“ und weitgehend barrierefreien Wohnraum, wobei „bezahlbar“ als relativ anzusehen ist. Die Vorlage der Verwaltung gibt einen sehr wichtigen Anstoß; allerdings ist das Fazit noch einmal nachzuschärfen.

 

Ratsherr Weber begrüßt die von Frau Dahmke in die Diskussion eingebrachte Idee, Wohnraum zu teilen. Des Weiteren bleibt bisher offen, wie den verkaufswilligen älteren Plöner:innen, in ausreichender Zahl kleinere Wohnungen angeboten werden können, um diesen Personenkreis am Ort zu halten.

 

Der Vorsitzende bedankt sich für die Wortbeiträge.     

   

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Anlagen zur Vorlage