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ALLRIS - Auszug

22.04.2021 - 4.1 Berichte der Verwaltung

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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:

Der Bürgermeister berichtet zu folgenden Themen:
Aufgrund der hervorgebrachten Bitte des Herrn Seligmann in der Sitzung des Ausschusses für gesellschaftliche Angelegenheiten, Umwelt und Tourismus vom 11.03.2021 zur Prüfung, ob es plastikfreie Alternativen zu den bisher verwendeten Regenhüllen bei Verwarnungen gibt, wurden nach Rücksprache mit dem städtischen Klimaschutzbeauftragten Herrn Hartmann, durch das Ordnungsamt verschiedene Firmen angeschrieben.
Keine dieser Firmen konnte jedoch eine plastikfreie und zugleich zuverlässig wasserabweisende Alternative vorweisen. Zeitgleich stattgefundene Tests zur Wetterbeständigkeit der verwendeten Verwarnungen haben ergeben, dass das durchnässte Papier sich zwar nicht auflöst, aber leicht zu zerreißen ist. Nach der Trocknung war zudem die Schrift auf dem Thermopapier schlecht leserlich, was vor allem nachteilig für die Erkennung des Aktenzeichens und der Bankverbindung ist. Laut Erfahrungsberichten des erfahrensten Verkehrsüberwachers Herrn Nachbar kann keine genaue Angabe über den jährlichen Verbrauch der Regenhüllen gemacht werden, da dies abhängig ist von der Niederschlagsrate. Eine Bestellung reicht für mehrere Jahre, da in der Regel der Gebrauch nur sehr zurückhaltend erfolgt. Da es momentan keine umweltfreundliche Alternative zu den regenbeständigen Plastikhüllen gibt, werden die Restbestände (rd. 50 Stück) unter noch genauerer Berücksichtigung der Wetterlage aufgebraucht. Von einer Neubeschaffung wird derzeit abgesehen. Erfahrungswerte bei Regen -Beschwerden durch Verkehrsteilnehmer:innen über aufgeweichte und ggf. nicht mehr lesbare Knöllchen - werden abgewartet und der Kosten-Nutzen-Effekt ausgewertet.

Die Bewerbung der Stadt Plön für das Label-Verfahren „Stadtgrün naturnah“ beim Bündnis KommBio ist ausgewählt worden! Das bedeutet, dass die Stadt Plön ab dem kommenden Jahr von KommBio auf dem Weg zu einer naturnahen Stadtgrünentwicklung bis hin zur Zertifizierung begleitet wird. Details zum weiteren Ablauf und zur Zeitschiene folgen, wenn in die konkrete Planung einstiegen wird. Es wird u.a. eine Arbeitsgruppe aus möglichst vielen Interessenvertreter:innen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zu gründen sein (Politik, Verwaltung, Vereine, Verbände etc.), um es zu einem gemeinsamen Projekt der Stadt und seiner Bürger werden zu lassen.

In einer praktische Gemeinschaftsaktion des Naturparks, der Stadt, vertreten durch Frau Duwe und Frau Dahmke und vielleicht auch Herrn Hartmann sowie der Schule und dem Bürgermeister wird Ende nächster Woche in die Freifläche des alten Sporthallenstandortes eine Blühwiesenmischung eingesät, um das Schiffsthal in ein Blütenmeer zu verwandeln.