Beratungsverlauf:
4.2.1 E – Parkplätze Stadtgrabenstraße
Ratsherr Jagusch erkundigt sich nach der Rückgabe der derzeit für E – Fahrzeuge freigehaltenen beiden Parkflächen in dem Fall, dass an der Stadtgrabenstraße Ladesäulen installiert werden.
Der Bürgermeister berichtet von derzeitigen Planungen unter Einbezug der Stadtwerke Plön Versorgungs GmbH und der SH – Netz AG. Es sollen jeweils vier Schnellladeanschlüsse und vier Standardanschlüsse geschaffen werden. Die vorhandene Stromversorgung ist jedoch nicht ausreichend, so dass auf einem städtischen Grundstück an der Schwentine ein neues Trafo – Häuschen errichtet wird. Die Ladeplätze sollen auf dem Rondell am Ende der Stadtgrabenstraße entstehen, um die Erdarbeiten so wenig aufwendig wie möglich zu halten. Die bisher für E – Fahrzeuge freigehaltenen zwei Parkplätze ohne Ladesäulen werden wieder aufgehoben.
Ratsherr Gampert spricht die Markierungen der einzelnen Parkplätze an. Diese sollten neu zugeschnitten werden.
Er beklagt, dass verschiedene Wendehämmer im Stadtgebiet, z. B. Bgm. – Kinder – Straße oder Rosenstraße, widerrechtlich zugeparkt würden.
Des Weiteren beanstandet er, dass der Poller am Wentorper Platz seit langer Zeit funktionsuntüchtig ist. Die Lange Straße wird dadurch verstärkt mit Fahrzeugverkehr belastet.
Bürgermeister Winter betont, dass die Parkflächenmarkierungen den heutigen Fahrzeuggrößen angepasst werden sollen. Dadurch ginge man pro Reihe etwa eines Parkplatzes verlustig. Die Verkehrsüberwacher:innen haben lediglich eine begrenzte Stundenzahl zur Verfügung. Eine regelmäßige Kontrolle sämtlicher Wendehämmer in der Stadt ist, aufgrund der langen Anfahrtswege, nicht umsetzbar. Sporadisch könnten allerdings Kontrollen durchgeführt werden.
Der Poller am Wentorper Platz ist nach wie vor außer Betrieb. Die Beschaffung eines Ersatzteils gestaltet sich infolge der Corona – Pandemie als sehr zeitaufwändig. Sobald das Teil geliefert ist, wird es eingebaut.
Ratsherr Görg fragt nach dem Sachstand hinsichtlich der Postfiliale in der Langen Straße.
Der Bürgermeister verweist auf den umfassenden Artikel in den Kieler Nachrichten. Die Postbank, die Hauptmieterin der Räumlichkeiten ist, will perspektivisch Plön als Standort ganz aufgeben. Sie kooperiert üblicherweise mit der Hypovereinsbank; diese hat in Plön jedoch keine Zweigstelle mehr. Deshalb wird die Zusammenarbeit mit der VR Bank Ostholstein Nord – Plön eG gesucht. Nach neuester Erkenntnis sollen sowohl Postbank als auch Post am 28. Februar 2022 nach erfolgter Brandschadensanierung wieder in die Lange Straße einziehen. Für das erste Quartal 2023 ist die Schließung vorgesehen. Dem Verpächter liegt aber noch keine Kündigung vor. Seitens der Post besteht die Vorstellung, nach dem Beispiel „EDEKA“ in Stadtheide in der Innenstadt eine Dependance in einem Ladengeschäft zu etablieren. Bürgermeister Winter sieht dafür keine Chance.
Hauptausschussvorsitzender Buth wird künftig den Tagesordnungspunkt „Berichte“ um „Anfragen“ ergänzen. Die Praxis hat den Bedarf hierfür gezeigt.