Beratungsverlauf:
Stellv. Ausschussvorsitzender Wegener erteilt Herrn Karsten Schwormstede, Architektur + Stadtplanung aus Hamburg zu diesem Tagesordnungspunkt das Wort.
Herr Schwormstede erläutert anhand der Vorlage den derzeitige Sachstand und schlägt einen Wettbewerb zur Ausgestaltung der Bahnhofstraße und des Bahnhofvorplatzes vor. Weiter geht er auf die Erdgeschosszonen am Pferdemarkt im Zusammenhang mit der Baumaßnahme Bahnhofstraße 8+9 ein. Die Entwürfe der Bebauung sind kontraproduktiv zu den Zielen, die die Stadt sich selbst mit dem Maßnahmenplan gesetzt hat. Siehe B 7: „Der Pferdemarkt soll als Auftaktplatz für das Bahnhofsquartier gestaltet werden. Bei Umnutzungen, Um- oder Neubauten, ist die städtebauliche Bedeutung zu bedachten. Die Bebauung sollte sich in Höhe und Dichte weitestgehend am Bestand orientieren…. Die Eingänge und öffentlichen Nutzungen im Erdgeschoss sollten sich am Platz orientieren.“
Auf Nachfrage zu fehlenden Behindertenparkplätzen, erwidert Herr Schwormstede, dass dies in der Ausführungsplanung mit berücksichtigt werden muss. Dies wurde nicht vergessen, sondern ist eine andere Planungsebene.
Herr Schwormstede erläutert, dass als nächster Schritt die Beteiligung der Träger der öffentlicher Belange durchgeführt sowie das Innenministerium um Stellungnahme gebeten werden.
Im Mai wird der Maßnahmenplan evtl. bereits der Lenkungsgruppe vorgelegt und im Juni die abschließende Vorstellung vorgenommen werden.
Laut Ausschussmitglied Möller wurde der Punkt „V6 Parkraumkonzept (Kfz und Fahrrad)“ auf Druck des Ausschusses in den Maßnahmenplan mit aufgenommen.
Die Bahnhofstraße solle aus seiner Sicht als Einbahnstraße in die Stadt hineinführen und den abfließenden Verkehr über den Gänsemarkt abführen. Herr Schwormstede gibt den Hinweis, dass das Parkraumkonzept ein Konzept für den ruhenden Verkehr und nicht den fließenden Verkehr sei. Hier wurde aber noch nichts formuliert, dies könne man im Rahmen eines Wettbewerbs mit aufnehmen.
Ausschussmitglied Koll bedankt sich für die Beachtung des ruhenden Verkehrs und ist mit rund 70 Parkplätzen zufrieden. Dies ist laut Herr Schwormstede keine verbindliche Zahl.
Bgm. Winter gibt den Hinweis auf die Parkplätze in der Tiefgargage, die auch mitzählen.
Auf Nachfrage erläutert Herr Schwormstede, dass der Eigentümer des Gebäudes der alten Post interessiert an der Umsetzung der Maßnahmen sei.
Frau Dahmke, fragt nach wann der richtige Zeitpunkt wäre weitere Ideen einzubringen. Sie möchte sich für die Schließung des Fußgängertunnels und Öffnung des Bahnüberganges zur Eutiner Straße aussprechen. Es schließt sich eine kurze Diskussion hinüber an. Frau Schulz weisst auf das Eisenbahnkreuzungsgesetz hin.