Beratungsverlauf:
Vorsitzender Buth erläutert hierzu, dass die Sterberate die Anzahl der Geburten übersteigt. Die Einwohner:innenzahl kann nur durch Zuzüge gehalten werden.
In Vertretung des Bürgermeisters trägt 1. Stadtrat Koll zu den nachfolgenden Themen vor:
4.1.2 Energiekostenentwicklung
Derzeit laufen noch bis zum Jahresende die Verträge für Energielieferungen an die Stadt Plön und den Schulverband Plön Stadt und Land mit den Stadtwerken Plön Versorgungs GmbH und dem Zweckverband Ostholstein. Beide Verträge beinhalten Härteklauseln mit einem Sonderkündigungsrecht. Im Herbst dieses Jahres müssen die Leistungen neu ausgeschrieben werden. Es ist gewiss, dass die Konditionen dann wesentlich schlechter sind. Im Fall einer außerordentlichen Kündigung würden Stadt und Schulverband in die Grundversorgung durch die SH – Netz AG zurückfallen, was abermals höhere Kosten nach sich zöge. Das Heizöl für die Verbandsschulen wird nach Bedarf eingekauft. Hier ist eine Verteuerung von 60 % gegenüber dem Vorjahr zu konstatieren.
4.1.3 Algenanlage Klärwerk
1. Stadtrat Koll macht auf Unstimmigkeiten aufmerksam, die Ratsherr Buth kritisiert hatte. Von der Abfolge her hat zunächst eine Risikobewertung der Maßnahme zu erfolgen, die dann ggf. in ein begleitendes Risikomanagement mündet. Die Kosten für die Bewertung liegen bei rd. 30.000 € brutto; für die EU – beihilferechtliche Prüfung sind rd. 5.000 € aufzuwenden. Für die Kostenermittlung des Risikomanagements soll die Fa. OCF – Consulting zuständig sein, die man bereits für das Klimaschutzprojekt der Stadt gewinnen konnte.
Die hierfür notwendigen Haushaltsmittel können in der Mai – Sitzung des Hauptausschusses freigegeben werden.
Der Hauptausschussvorsitzende bittet die Verwaltung darum, eine Vorlage für die Mittelfreigabe zu erstellen. Er zeigt sich irritiert über die beabsichtigte, erneute Beauftragung der Fa. OCF – Consulting. Ein Risikomanagement durch die selbe Firma, die die Planung gemacht hat, ist kein unabhängiges Risikomanagement. Eine objektive Betrachtung könnte so möglicherweise getrübt werden. Ferner bemängelt er, dass die Betrachtung der ökologischen Folgen durch die Einleitung von heruntergekühltem, sauerstoffübersättigtem Wasser in den Kleinen Plöner See nicht in die Risikobewertung mit einbezogen werden soll. In der nächsten Sitzung des Hauptausschusses könne dann auf der Basis einer entsprechenden Vorlage nach Klärung der vorhandenen Unstimmigkeiten die Beratung wieder aufgenommen werden.