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ALLRIS - Auszug

16.05.2022 - 4.1.1 Bericht der Wirtschaftsförderung der Stadt Plön...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:  

 

Ausschussvorsitzender Buth erteilt hierzu Bürgermeister Winter das Wort. Dieser bittet Herrn Neufeind, der u. a. die Funktion des Wirtschaftsförderungsbeauftragten der Stadt Plön ausübt, um Vorstellung dieses TOPs. Hierzu wird auf die Verwaltungsvorlage VO/RV/2022/2521 verwiesen.

 

Hauptausschussvorsitzender Buth zeigt sich erfreut über die beträchtliche Förderung, die eingeworben werden konnte.

 

Ratsherr Jagusch unterstützt die Vorgehensweise, nach möglichen Fördertöpfen Ausschau zu halten. Er sieht das Engagement des Wirtschaftsförderers als Schriftführer im Vorstand des Stadtmarketingvereins und darüber hinaus insofern kritisch, als dass der Verein künftig verstärkt seine Interessen eigenständig wahrnehmen sollte.

Weiterhin wünscht er Informationen über die Zugriffszahlen der Internet – Plattform Plön.Shopping. Abschließend setzt er sich dafür ein, dass die Stadt Plön die Ausweisung von Gewerbeflächen als Schwerpunkt forcieren muss. In anderen Gemeinden, wie z. B. in Stolpe / Wankendorf, wird die Ansiedlung von Gewerbe vorangetrieben. Auch für Plön, das keinen direkten Autobahnanschluss besitzt, liegen Voranfragen vor.

 

Herr Neufeind legt klar, dass in der gesamten Verwaltung, nicht nur in der Wirtschaftsförderung, das Augenmerk auf geeignete Förderprogramme gerichtet ist. Die bisherige intensivere Mitwirkung an der Vereinsarbeit ist dem völlig neu gebildeten Vorstand des Stadtmarketing geschuldet; die neu gewählte Vorsitzende musste einen privaten Schicksalsschlag hinnehmen. Herr Neufeind sieht den Verein nach erfolgter Konsolidierung jedoch auf einem guten Weg. An der AG „Wintermärchen 2022“ ist er nicht mehr beteiligt.

 

Bürgermeister Winter fügt an, dass die Zahl der Internet - Zugriffe wahrscheinlich von der IT – Abteilung ermittelt werden kann. In Bezug auf die Erweiterung des Gewerbegebietes bestehen hinsichtlich des Lärmschutzes erhebliche Bedenken. Dies ist gemeinsam mit dem Kreis Plön aufzuarbeiten. Die ursprünglich verfolgte Idee, mit der Gemeinde Lebrade ein gemeinsames Gewerbegebiet zu initiieren, ist vom Kreis Plön ausgebremst worden. Die Wirtschaftsförderungsagentur des Kreises Plön hat nunmehr die Planung übernommen, die in wesentlich kleinerem Umfang fortgesetzt wird. Die Stadt Plön ist nicht mehr beteiligt; der derzeitige Sachstand ist daher unbekannt.

 

Herr Neufeind ergänzt, dass zu Beginn der Corona – Krise mit der Stadt Preetz Kontakt aufgenommen worden war. Sollte Plön kein geeignetes Potenzial vorhalten können, so könnte möglicherweise Preetz geeignete Flächen anbieten. Dies hätte den Vorteil, dass Firmen zumindest in der Region gehalten werden könnten.