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ALLRIS - Auszug

29.08.2022 - 4.3 Berichte und Anfragen der Beiräte und der Beauf...

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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:  

 

Umweltschutzbeauftragte Dahmke erinnert an die letzte Hauptausschusssitzung, in der u. a. vorgetragen wurde, dass Plön vom Klimawandel begünstigt sei. Sie argumentiert dagegen aus eigener Erfahrung. Seit 2018 sind in ihrem Garten im Schlossgebiet 4 Birnenbäume, 2 Apfelbäume und eine junge Linde sowie eine alte Weide vor der „Alten Schwimmhalle“ abgängig, teils infolge einer lokal aufgetretenen Windhose. Äpfel weisen Nekrosen infolge intensiver Sonneneinstrahlung auf. Der Boden trocknet aus, der Grundwasserspiegel sinkt. Diese weiteren Beispiele benennt sie als Folgen des Klimawandels. Des Weiteren sei jede noch so kleine Entsiegelung von Vorteil.

Hauptausschussvorsitzender Buth hebt hervor, dass er weder den Klimawandel infrage gestellt hat noch die Folgen. Er stellt die Frage, was die Stadt Plön konkret tun kann, um Windhosen oder Starkregenereignissen zu begegnen. Die Umsetzung des am 14. 03. 2019 gefasste Beschluss zur Vermeidung der weiteren Versiegelung von Flächen und der Entsiegelung von Flächen ist leider nicht mit dem ausreichenden Nachdruck verfolgt worden. Er betont, dass die Berücksichtigung von Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung nach  seiner Überzeugung zu den Querschnittsaufgaben der Verwaltung gehören und hierzu keine Schaffung einer zusätzlichen Stelle erforderlich ist.

Ratsherr Landschof vermag nicht zu beurteilen, ob die Verwaltung ein integriertes Klimaanpassungsmanagement wahrnehmen kann.

Ratsherr Kalinka konstatiert, dass niemand ernsthaft bestreiten kann, dass man etwas für den Klimaschutz tun müsse. Er empfindet es als unsachlich, der Stadt generell zu unterstellen, es würde in dieser Hinsicht zu wenig unternommen.

Ratsherr Landschof stellt sich die Frage, wie die Beschlüsse zum Klimaanpassungsmanagement umgesetzt werden sollen.