Beratungsverlauf:
Der Hauptausschussvorsitzende legt eingangs Wert auf die Feststellung, dass ihm der Bereich der Sportstätten besonders am Herzen liegt. Er verweist auf die Sitzungsvorlage, in der Gesamtkosten von rd. 6,8 Mio. Euro prognostiziert werden. Gemeinden in Haushaltsnotlage wie die Stadt Plön erhalten eine Förderquote von 75 %. Der Bedarf für einen Sporthallenersatzbau in der Stadt Plön ist allgemein unbestritten.
Bürgermeister Winter bemerkt, dass es sich im Kern um ein Sanierungsprogramm handelt. In Ausnahmefällen ist auch ein Neubau bzw. Ersatzbau förderfähig. Ein Beschluss der Ratsversammlung ist für eine Bewerbung unerlässlich. Er bittet die Fraktionen darum, ihre Bundestagsabgeordneten zu mobilisieren und sich für die Sache der Stadt Plön stark zu machen.
Ratsherr Weber schließt sich dem Wunsch des Bürgermeisters ungeteilt an.
Ratsherr Wegener richtet die Frage an den Bürgermeister, wie viele Felder die Halle bekommen soll.
Der Bürgermeister skizziert eine Zweifelderhalle mit Tribüne und Räumlichkeiten für die Vereine nach dem Fortfall des Sportheimes.
Hauptausschussvorsitzender Buth fügt an, dass auch der Musikzug und die DLRG die Räumlichkeiten nutzen werden. Der Schuldenstand der Stadt wird sich um den Eigenanteil erhöhen. Zinsen werden in Höhe von rd. 60.000 Euro pro Jahr anfallen. Allerdings würde für den Fall, dass die Schiffsthalhalle geschlossen werden müsste, eine prekäre Situation eintreten. Er appelliert an den Ausschuss, für die Interessenbekundung gegenüber dem Fördergeber zu stimmen.
Bürgermeister Winter erinnert daran, dass die Umlandgemeinden zwar eine Beteiligung an den Baukosten abgelehnt hätten, aber die Bereitschaft angedeutet haben, sich für 10 Jahre an den Bewirtschaftungskosten mit 20.000 Euro pro Jahr zu beteiligen.
Ratsfrau Killig unterstützt ebenfalls eine Beteiligung der Stadt an dem Interessenbekundungsverfahren.
Ratsherr Jagusch befürwortet es, wenn die Stadt weitere Fördermittel vom Land und vom Kreis Plön einwerben könnte. Hiermit sollte zeitnah begonnen werden.
Der Hauptausschussvorsitzende verliest den Beschlussvorschlag: