Beratungsverlauf:
Einwohner Herr Hans-Georg Stabenow erkundigt sich zum Thema Obdachlosenunterkunft. Er rechnet vor, dass der Erwerb des Grundstück 450.000 € kostet und der
Neubau mit 1.200 m² Wohnfläche bei einem Preis für 4.000 Euro pro m² bei 5 Mio. Euro liegen wird. Auch den Standort findet er nicht geeignet.
Diese Zahlen sind für den Ausschuss nicht nachvollziehbar.
Ausschussmitglied Buth erläutert, dass dies ein großes Problem ist, die Stadt Plön sich aber dringend um Ersatz für die derzeitig stark abgängige Obdachlosenunterkunft in der Gartenstraße kümmern muss. Der Hauptausschuss hat die Mittel bereits genehmigt und der SteP beschäftigt sich heute nur mit der Standortfrage Am Rodomstor. Über die Finanzierung wird erst weiter beraten, wenn es so weit ist.
Ausschussmitglied Koll weist auf die kommunale Verpflichtung hin. Eine Obdachlosenunterkunft muss wie eine Schule oder Kindergarten vorgehalten werden.
Außerdem sollten die Menschen ins Leben zurückgeholt werden. Für den Bau wird es laut Ausschussmitglied Meyer bestimmt eine Zuwendung aus dem Landesprogramm für Baumittel und eine Betreuung durch Sozialarbeit geben – housing first.
Frau Annegret Gatz-Schefer, wohnhaft Krabbe 16, hat große Bedenken mit dem angedachten Standort der Obdachlosenunterkunft. Die Anwohner nennen es das „Glasscherbenviertel“. Man hört häufig die Sirenen der Polizei und von Krankenwagen aufgrund von Schlägereien u.ä.. Ihr Vorschlag wäre die Unterbringung von Obdachlosen auf dem Seehof.
Der TOP steht unter Punkt 9 auf der Tagesordnung. An dieser Stelle wird weiter beraten.