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ALLRIS - Auszug

28.02.2023 - 5 Einwohner:innenfragestunde

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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:  

 

5.1 Spielplatz Stadtheide

Herr Nico Redepenning, Stadtheide, trägt vor, dass nach seiner Kenntnis der Spielplatz an der Walter – Volkers – Straße abgerissen und an dieser Stelle eine neue Kindertagesstätte errichtet werden soll. Als Gründe für die Wahl dieses Standortes sind im Wesentlichen die geringe Frequentierung des Spielplatzes sowie die nicht zu erwartenden Widerstände der unteren Naturschutzbehörde genannt worden.

 

In diesem Zusammenhang werden drei Fragen aufgeworfen:

1. Wie kommt man zu der Annahme, dass dieser Spielplatz wenig frequentiert wird? Dieser Spielplatz ist einer der meist bespielten Plätze in Plön und es wäre ein großer Verlust für die in Stadtheide lebenden Kinder, wenn dieser abgebaut werden würde.

2. Wie kann es sein, dass vor dem Hintergrund, dass es sich bei dem Gebiet um den Suhrer See um ein naturschutzrechtlich hochsensibles Gebiet handelt, die naturschutzrechtlichen Belange des geltenden Bebauungsplanes so geändert werden sollen, dass dann ein Bauplatz entsteht?

3. Auf welcher Grundlage fußt die Behauptung, dass die bestehenden Kitas in Plön keine zusätzlichen Plätze bereitstellen können?

1. Stadtrat Koll zeigt sich erfreut über das Interesse an der aufgezeigten Entwicklung. Er bittet dabei zu beachten, dass man sich aktuell in einem Willensbildungs- und Entscheidungsprozess befindet. Die heute aufgeworfenen Fragestellungen verdeutlichen, welch schwierige Entscheidung hier zu fällen ist. Bisher hat nur der Ausschuss für Stadtentwicklung und Planung derartige Überlegungen angestellt. In der Folge sind die Möglichkeiten und Alternativen einer Realisierung zu prüfen, so z. B. eine Verlagerung des KsourEssef – Sportplatzes oder eventuell eine gemeinschaftliche Nutzung.  

Zum selben Thema:

Frau Ursula Soltau, Stadtheide, weist auf den besonderen Umstand hin, dass der Spielplatz seinerzeit von der Erschließungsgesellschaft LEG erst auf besonderen politischen Druck gebaut worden ist. Die zusätzlichen Aufwendungen sind in die Grunderwerbskosten eingeflossen und wurden somit von allen Grundstückskäufern mitgetragen. Insoweit sieht Frau Soltau in diesem Sinne ein Mitsprachrecht der Eigentümer.

Zum selben Thema:

Herr Klaus Stänner, Stadtheide, bekräftigt, dass man sich vor Jahren auf politischer Ebene für die Einrichtung des Spielplatzes engagiert hat. Als konstruktiven Vorschlag empfiehlt er, z. B. den Sportplatz um 90° zu drehen und in diesem Zuge mit Kunstrasen zu versehen. Er bittet darum, den Spielplatz zu erhalten.

Zum selben Thema:

Ratsfrau Hansen, selbst in Stadtheide wohnhaft und damit auch Betroffene, sieht einen grundsätzlichen Fehler bereits in der Bebauungsplanung für das Wohngebiet: Es wurde versäumt, dort eine Kindertagesstätte vorzusehen. Nach ihrer Wahrnehmung wird der Spielplatz im Durchschnitt durchaus gut angenommen, auch von Jugendlichen. Dennoch sollte auch die von Herrn Stänner in angedachte Variante diskutiert werden. Eine endgültige Lösung ist bisher noch nicht gefunden worden. Sie unterbreitet den Vorschlag, dass sich die heute hier Anwesenden zusammen mit den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung und Planung (StEP) am kommenden Freitag um 17:00 Uhr zu einer Ideensammlung vor Ort in Stadtheide einfinden.

 

5.2 Radfahrergefährdung Am Bootshafen

Herr Knut Sengebusch, Am Trammer See, macht auf eine Gefahrensituation an den Postgebäuden Am Bootshafen / Bahnhofstraße aufmerksam. Fahrradfahrer:innen würden an Stelle der Bahnhofstraße an der Rückfront der Postgebäude entlangfahren. Dort gilt jedoch eine Einbahnstraßenregelung aus Richtung Bootshafen. Er ist in den vergangenen zwei Jahren schon mehrmals an die Stadt, die Kreisverkehrsbehörde und die Kieler Nachrichten herangetreten, ohne dass entsprechende Maßnahmen getroffen worden sind.   

1. Stadtrat Koll wird eine Einschätzung der Gefährdungsqualität veranlassen.