Beratungsverlauf:
Bürgervorsteherin Gräfin von Waldersee wendet sich an Frau Radünzel – Schneider als zukünftige Bürgermeisterin der Stadt Plön:
„Liebe Frau Radünzel, die Sie heute hier ernannt werden: Ich weiß, dass der Anfang für Sie nicht leicht wird. Eine Frau hat sicherlich andere Prioritäten in der Stadt, die Sie auch so umsetzen werden, wie Sie sich das vorstellen Ich hoffe und weiß, dass Sie zu den Bürger:innen stehen und für sie da sind. Sie bekommen von mir und den anderen Ratsmitgliedern die Unterstützung, die Sie gerne haben möchten und vielleicht auch brauchen werden. Ich danke Ihnen schonmal im Voraus für alles, was Sie im Sinne der Stadt machen.“
1. Stadtrat Koll bittet Frau Mira Radünzel – Schneider nach vorne. Er erlaubt sich, heute Abend die anwesenden Altbürgermeister zu begrüßen, in deren Riege sich Frau Radünzel – Schneider einreihen wird. Ausgehend von der Historie richtet er seine Grüße zunächst an die Herren Altbürgermeister Ulf Demmin, Jens Paustian und – mit diesem Attribut ab Morgen versehen – Lars Winter.
„Ja, liebe Frau Radünzel – Schneider, nun ist der Tag da. Die folgenden Momente und Verwaltungsabhandlungen werden Ihnen gehören. Heute Abend schaut ganz Plön auf Sie. Viele Bürgerinnen und Bürger, alle annähernd aus der Plöner Ratsversammlung und die Mitarbeiter:innen aus der Plöner Verwaltung wollen dabei sein, wenn Sie gleich als unsere neue Bürgermeisterin in Ihr Amt eingeführt werden. Nehmen Sie das Interesse am Beginn Ihres Wirkens in und für die Stadt Plön und deren Bürgerinnen und Bürger als ein gutes Zeichen dafür, dass Sie hier willkommen sind und Ihnen viele Hände zu einer guten und erfolgreichen Zusammenarbeit gereicht werden. Für das Protokoll: Ich werde Sie gleich zur neuen Bürgermeisterin von Plön ernennen, und Sie werden von mir symbolisch die Amtskette überreicht und umgehängt bekommen. Die Bürgervorsteherin wird Ihnen dann den Diensteid abnehmen und anschließend werde ich Sie wiederum in Ihre Planstelle einweisen. Dieses Prozedere wirkt einerseits sehr förmlich und bürokratisch, andererseits verströmt es auch Unvergleichbarkeit und eine gewisse Atmosphäre, auf die ich gleich noch zu sprechen komme. Es kennt wohl jeder die Situation, dass, wenn man besondere Worte halten muss, diese erst irgendwo finden muss. Ich habe mich damit schwergetan und war schon ein bisschen verkrampft, da ich sie noch nicht gefunden hatte.
Ich bin bekennender Frühaufsteher und hatte heute Morgen die Pflicht, mit dem Hund `rauszugehern. Wie ich dann so über den Schöhsee schaute und den herrlichen Sonnenaufgang über dem Schöhsee mitbekam, da hatte ich die Gewissheit, ich hatte mein Motto zur Rede und ich hatte mein Bauchgefühl: Irgendwie wird das ein schöner, ein zauberhafter Tag. Ich musste dabei an heute Abend denken, wo es ja auch um einen Start, um einen Neuanfang geht. Wenn wir den Tag Revue passieren lassen, dann strahlte die Sonne heute wirklich um die Wette, und ich bin mir auch sicher, dass der Tag heute Abend hier schön enden wird.
Ja, und mit Blick auf das Bürgermeisteramt stehen wir auch alle vor einem Neuanfang. Insofern passte das. Ich hatte mein Motto und musste mich an ein Zitat erinnern, dass jedem Anfang bekanntlich ein Zauber innewohnt. So heißt es in dem Gedicht „Stufen“ des berühmten deutsch – schweizerischen Schriftstellers und Dichters Hermann Hesse. Ein jeder von uns kennt dieses Zitat, ist es doch in unserem Sprachgebrauch recht fest verankert. Und dieser Zauber ist zu spüren: Wir haben diesen Zauber bereits bei Ihrer Wahl am 08. Februar verspürt, als Sie einstimmig von allen Fraktionen gewählt wurden, öffentlich und offen gewählt wurden als ein Zeichen an die Öffentlichkeit, als ein Ausdruck der Bedeutung wirklich eine Bürgermeisterin für alle, parteiübergreifend, zu wählen und hinter dieser Wahl zu stehen. Und wir fühlen diesen Zauber auch heute Abend wieder. Die Aula ist erneut gut gefüllt, Ehrengäste sind der Einladung der Stadt Plön gefolgt, diesem besonderen Abend beizuwohnen. Und auch viele Bürgerinnen und Bürger haben sich zu dem Besuch dieser nicht alltäglichen Ratsversammlung aufgerufen gefühlt. Ein mancher hat sich gar herausgeputzt und in Schale geworfen. Wir alle wollen bei diesem Anfang dabei sein und ihn miterleben.
Sie selber, Frau Radünzel – Schneider, verspüren sicherlich auch einen gewissen Zauber. Sie sind vielleicht auch ein bisschen aufgeregter als sonst, so wie ich auch, fühlen das gewisse Kribbeln eines besonderen Momentes und sehnen Ihre Ernennung und Ihren ersten Arbeitstag in Plön sicher herbei. Sie selber, Frau Radünzel – Schneider haben in Ihrem Schlusswort anlässlich Ihrer Wahl vor fast drei Wochen auch den Reiz und die Lage der Stadt Plön hervorgehoben, der die Bewerbung auf das Bürgermeisteramt der Stadt Plön mitbegründet und verstärkt hat. Es ist also nicht nur der Zauber, der dem Anfang innewohnt, sondern auch der Zauber, den die Stadt Plön ausstrahlt. In einem plattdeutschen Plöner Volkslied findet man eine passende Strophe, die uns diesen Zauber vergegenwärtigt: „Wo dat grote Water licht so schier un glatt, wo darin sick spegelt Schloss, Kark, Turm un Stadt. Wo in`n Avendsünnschien dusend Fenster glöhn.“ Diese Liedzeilen geben den magischen Moment der Abendsonne über dem Plöner See und der sich im Abendlicht spiegelnden Stadt Plön wieder. Ein Moment, der einen wahrlich verzaubern muss. Und diesen Zauber unserer Stadt, den wollen wir alle nicht missen. Und um diesen zu erhalten, komme ich zu Ihren Aufgaben und Ihrer Funktion als zukünftige Bürgermeisterin. Das Gedicht von Hermann Hesse geht nämlich noch weiter mit einer sich anschließenden Strophe, die wahrscheinlich nur Kennern ein Begriff ist. Ich muss gestehen, ich bin kein Kenner gewesen; ich musste nachschlagen und war irgendwie auch selbst neugierig, wie das Gedicht weiter geht. Diese Fortsetzung passt so trefflich auf Ihr Amt als zukünftige Bürgermeisterin. Bezogen auf den Zauber heißt es dort nämlich weiter: „Der uns beschützt und uns hilft zu leben.“ Damit sind Sie selber gemeint, Frau Radünzel – Schneider. Gewiss ist es mit einer Beschützerin der Stadt Plön zu weit hergeholt. Eine Schutzpatronin sollten Sie uns nun wahrlich nicht werden. Diese bildliche Aufgabenbewältigung obliegt natürlich der Polizei und der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr. Doch Sie als Bürgermeisterin helfen den Bürger:innen gemeinsam mit der städtischen Verwaltung, der Sie ja ab morgen vorstehen werden, unser Leben hier in Plön zu regeln und uns unser Leben leben zu lassen. Und in gewisser Weise geben Sie uns damit doch gewissen Schutz und Fürsorglichkeit. Sie als künftige Behördenleiterin des Plöner Rathauses sind Dienstleister für die Belange und Sorgen der Plönerinnen und Plöner und zum Wohle unserer Stadt. Hierbei geht es augenscheinlich um weniger Zauberei: Meldewesen, Kämmerei und Bauplanung unterliegen Verordnungen, Satzungen und Gesetzen und sind nicht mit dem Zauberstab auszulegen, obwohl dies an der einen oder anderen Stelle doch ganz schön wäre. Ihr neues Amt beinhaltet aber auch Verantwortungsbereiche, in denen sich frei gestalten lässt und wo Sie Gelegenheiten erhalten werden, ungewünschte Dinge verschwinden zu lassen oder Ersehntes zu verwirklichen. Hier denke ich spontan an die weitere touristische Entwicklung und Ausgestaltung in Plön. Und gewiss ist auch magischer Sachverstand von Ihnen gefragt, wenn es um die finanzielle Situation der Stadt Plön geht.
Vor diesem, von Zauber geprägten Hintergrund wünsche ich Ihnen, und ich denke hier im Namen aller zu sprechen, eine glückliche Hand, Ausdauer, Kraft und Mut, denn es sind mitunter auch bestimmt schwierige Entscheidungen zu treffen. Und was die Zauberei angeht, die Sie hin und wieder gebrauchen müssen, dieser Zauber sollte Ihr Geheimnis bleiben.
Liebe Frau Radünzel – Schneider, ich heiße Sie hier bei uns in Plön sehr herzlich willkommen. Ich wünsche Ihnen morgen einen schönen ersten Arbeitstag hier bei uns im Plöner Rathaus, darauf aufbauend, eine Ihren Vorstellungen entsprechende Amtszeit, dass Sie weiterhin dem Zauber der Stadt Plön erliegen werden, dass Sie Mittel finden, faulem Zauber die Stirn zu bieten und dass die Manege für Ihre eigenen Zaubereien genügend Spielraum bietet. Ich bin mir sicher, dass Ihnen die richtigen Zaubersprüche und Zaubertricks einfallen werden.“
Im Folgenden ernennt 1. Stadtrat Koll Frau Mira Radünzel - Schneider zur Bürgermeisterin der Stadt Plön:
„Im Namen der Stadt Plön ernenne ich Frau Mira Radünzel – Schneider mit Wirkung vom 01. März 2023 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit für sechs Jahre zur Bürgermeisterin der Stadt Plön. Plön, d. 28. Februar 2023, Der Bürgermeister -
In Vertretung: - Thure Koll, 1. Stadtrat -
Den Empfang ihrer Ernennungsurkunde quittiert Frau Radünzel – Schneider mit ihrer eigenhändigen Unterschrift.
Anschließend erfolgt die Vereidigung durch die Bürgervorsteherin, der Frau Radünzel – Schneider die Eidesformel nachspricht:
„Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.“
Frau Radünzel – Schneider unterzeichnet sodann das Protokoll der Vereidigung.
1. Stadtrat Koll weist nunmehr Frau Radünzel – Schneider in die Planstelle der Bürgermeisterin der Stadt Plön ein:
„Sehr geehrte Frau Radünzel – Schneider, am Mittwoch, d. 08. Februar 2023 sind Sie zur Bürgermeisterin der Stadt Plön gewählt worden. Ihre Wahlzeit beginnt am 01. März 2023 und dauert sechs Jahre, also bis zum 28. Februar 2029. Die Ernennungsurkunde ist Ihnen heute überreicht worden. Hiermit übertrage ich Ihnen das Amt der Bürgermeisterin der Stadt Plön und weise Sie gleichzeitig mit Wirkung vom 01. März 2023 in eine Planstelle der Besoldungsgruppe B 2 bei der Stadt Plön ein. In Ihrer Funktion als Bürgermeisterin der Stadt wünsche ich Ihnen viel Freude und Erfolg.“
Frau Radünzel – Schneider bedankt sich und richtet ihr Wort sodann an die Zuhörerschaft:
„Sehr geehrte Frau Bürgervorsteherin, liebe Mitglieder der Ratsversammlung, sehr geehrte Gäste,
es sind viele Ehrengäste geladen und auch viele schon begrüßt worden. Ich schließe mich diesen Grußworten an und begrüße Sie alle hier sehr herzlich in der Aula Am Schiffsthal. Ich begrüße auch Sie, liebe Plönerinnen und liebe Plöner.
Schon am Wahlabend waren viele Menschen hier, und auch heute schaue ich in einen vollen Saal. Ich freue mich, dass so viele Menschen zur Amtseinführung gekommen sind. Ein herzliches Dankeschön geht nochmal an die Mitglieder der Ratsversammlung dafür, dass Sie mich gewählt haben zur Bürgermeisterin der Stadt Plön und dass Sie denken, dass ich eine gute Bürgermeisterin für Sie sein könnte und auch für das einstimmige Wahlergebnis. Ich freue mich sehr darüber.
Der Beginn des Jahres 2023 war für meine Familie und mich turbulent, aufregend und ereignisreich. Auch die kommende Zeit wird aufregend und ereignisreich sein und auch spannend, allerdings in anderer Weise. Es gibt einiges zu tun. Viele Aufgaben und Herausforderungen stehen vor uns; dies ist nur mit einer guten Zusammenarbeit der Verwaltung, der Selbstverwaltung und allen sonstigen zu beteiligenden Akteuren zu schaffen. Ich denke dabei beispielhaft an die Bewältigung der Situation mit den geflüchteten Menschen, die Unterbringung der Personen, an die kritische Lage am Energiemarkt mit den Kostensteigerungen und damit verbunden natürlich auch an die prekäre Haushaltssituation und der damit einhergehenden weiteren Konsolidierung des Haushaltes der Stadt Plön. Ich denke auch an die Lage auf dem Wohnungsmarkt, die meine Familie gerade selbst erfährt, indem wir eine Wohnung suchen oder ein Haus, wo wir auch längere Zeit wohnen können. Ich denke an die Wirtschaftsförderung die notwendig ist, und auch an die Fortentwicklung im touristischen Bereich. Dies sind alles große Aufgaben, die nur gemeinsam und im Team bewältigt werden können.
Es liegen zahlreiche Konzepte vor, die in den vergangenen Jahren erarbeitet wurden und nun ist es an der Zeit, diese Konzepte in die Umsetzung zu bringen, die vorhandenen Planungen und Maßnahmen voranzutreiben und neue Maßnahmen zu entwickeln. Die Konzepte und Maßnahmen müssen gut miteinander korrespondieren, sie müssen gut verzahnt, priorisiert und budgetiert werden, um aus den vorhandenen Mosaiksteinen der vergangenen Jahre und den nun neu hinzukommenden Mosaiksteinen ein neues Bild von Plön entstehen zu lassen. Das muss mit der notwendigen Zügigkeit passieren, aber auch sorgsam und angemessen. Beispielhaft spreche ich hier vom Ortsentwicklungskonzept als grundsätzliches Arbeitspapier der Stadt Plön, aber auch von der Städtebauförderung für den Bereich des Bahnhofsvorplatzes, vom Klimaschutzkonzept, vom Verkehrskonzept, von einer möglichen oder gewünschten Hotelansiedlung an der Fegetasche und auch von der Entwicklung des Seehofes. Das Innenstadtmanagement ist etwas, was vorangetrieben werden muss, genauso wie die Gestaltung des Marktplatzes und die Sanierung des Marktbrunnens und natürlich noch vieles mehr.
Es gibt also viel zu tun. In vielen Bereichen meines Amtes werde ich kraft dessen tätig sein, und spannende Themen warten auf mich: Der Vorsitz im Schulverband Plön Stadt und Land, die Mitgliedschaft in der Tourismuszentrale Schleswig – Holstein, der Feuerlöschverband, die Stadtwerke, die AktivRegion, aber auch der Naturparkverein Holsteinische Schweiz, von dem ich bereits eine Mail gesehen habe mit der Anfrage, dort im Vorstand tätig zu sein. Dies sind viele neue Aufgaben und neue Partner, mit denen ich es zu tun habe. Es werden sehr oft auch bekannte Aspekte sein, aber mit neuen Perspektiven und Ergänzungen. Mein Ziel ist es, in die Themen schnell hineinzukommen und erfolgreich für die Stadt zu wirken.
Die Stadt Plön hat schon seit vielen Jahren eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde Bösdorf. Wir erledigen die Verwaltungsaufgaben für die Gemeinde, und ich möchte auch dort die Akteure und Beteiligten kennenlernen, mich einbringen und auch schnell einfinden und die erfolgreiche Arbeit weiterführen. Mit vielen ehrenamtlichen und anderweitigen Akteuren und engagierten Menschen hier in Plön werde ich zu tun haben und ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit, auf die Erledigung der Aufgaben. Auch das können wir nur gemeinsam und gut für Plön tun.
Hierzu gehört auch die Zusammenarbeit mit den anderen Dienststellen, wie Polizei und Rettungsdienst und den weiteren Institutionen, die hier angesiedelt sind. Die guten Beziehungen zur Partnerstadt Plau am See und durch die Patenschaft mit der Marineunteroffizierschule möchte ich gerne weiterführen. Die besondere Verantwortung, die mit diesen Institutionen einher geht, möchte ich gerne wahrnehmen. Zunächst möchte ich mir jedoch ein umfassendes Bild von Plön und den angesprochenen Themen verschaffen, bevor ich Ihnen ganz konkrete Maßnahmen nennen kann, die ich gerne anstoßen möchte. Ich denke, wir haben eine ganz besondere Chance: Ich sehe Plön mit meinen eigenen Augen, mit ganz neuen Augen. Ich bin noch nicht so lange in Plön und ich glaube, es ist eine Chance, wenn wir Ihren Blick und meinen Blick quasi übereinander legen und schauen, was jeder sieht, uns darüber unterhalten und daraus gute Maßnahmen für Plön entwickeln. Wir sollten diese Chance sehr gut nutzen. Neben diesen Aufgaben und Herausforderungen, die ich bereits benannt habe, möchte ich natürlich zunächst mal die Kernverwaltung und alle zugehörigen städtischen Einrichtungen, wie das PlönBad, den Baubetriebshof, die Tourist Info, die Stadtbücherei, das Jugendzentrum und das Mehrgenerationenhaus kennenlernen. Ich möchte die Menschen und die Aufgaben und Strukturen kennenlernen und dann die Maßnahmen entsprechend entwickeln. Es wird die erste und wichtigste Aufgabe sein, genau das zu tun. Auch hier sehe ich die Aufgabenerledigung als Teamaufgabe; nur im Team können wir tatsächlich etwas erreichen.
Wir brauchen auch eine gute vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Selbstverwaltung. Das halte ich auch für ausgesprochen wichtig. Ich habe bereits am Wahlabend davon gesprochen, dass die transparente Arbeit zusammen mit der Kommunikation grundlegende Dinge sind, die wir gemeinsam zu einem guten Ergebnis führen können. Ich werde mit der Selbstverwaltung sprechen, wie wir eine gute Kommunikation für die gemeinsame Arbeit gestalten können. Eine weitere wichtige Säule, liebe Plönerinnen und Plöner, wird die Kommunikation mit Ihnen sein. Ich halte das für sehr wichtig. Ich möchte Sie kennenlernen und in einen guten Kontakt mit Ihnen kommen, jedoch bitte ich darum für Verständnis, dass ich meine erste Zeit der Kernverwaltung und den dazugehörigen Einrichtungen gewidmet sein wird, denn nur, wenn ich dort in einem guten Gespräch bin und in einem guten Kontakt, kann ich Ihre Anliegen und Ihre Ideen aufnehmen und mich entsprechend mit Ihnen dazu austauschen.
Ich werde ab Ende März ein Angebot schaffen, um mit Ihnen, liebe Plönerinnen und Plöner, in Kontakt zu kommen. Ich stelle mir vor, dass wir gemeinsam in Plön spazieren gehen. Auch hier will ich nochmal auf den Wahlabend zurückkommen, da sagte ich Ihnen: Zeigen Sie mir Ihr Plön, zeigen Sie mir unser Plön. Ich denke, genau das, kann man bei Spaziergängen wunderbar tun. Es wird eine Veröffentlichung darüber geben auf der Homepage, wann diese öffentlichen Spaziergänge sein werden, bei denen wir sehr gut ins Gespräch kommen können. Ergänzend werde ich an unterschiedlichen Terminen auf dem Wochenmarkt präsent sein. Auch dort haben Sie die Gelegenheit mich kennenzulernen, mit mir zu sprechen und Ihre Fragen und Anliegen loszuwerden. Ich werde auch den Seniorentreff besuchen und das Jugendzentrum, um dort Gesprächsgelegenheiten zu schaffen.
Ich freue mich auf sehr viele nette und spannende Begegnungen; ich freue mich auf Sie, liebe Plönerinnen, liebe Plöner. Lassen Sie uns, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Mandatsträger, Ehrenamtliche in Vereinen, Verbänden und Institutionen und alle jeweils beteiligten Akteure, lassen Sie uns gemeinsam gut und kommunikativ zusammenarbeiten, um Plön zukunftsfähig aufzustellen und weiterzuentwickeln.
Vielen Dank !“
Bürgervorsteherin Gräfin von Waldersee bedankt sich ebenfalls und bittet zu einem Imbiss im Foyer der Aula. Sie schließt die Sitzung um 20:16 Uhr.