Beratungsverlauf:
Ausschussvorsitzender Landschof bittet Frau Backmann, die Notwendigkeit für einen Umbau des Bahnhofes sowie die bisherigen Planungen vorzustellen. Frau Backmann erklärt, dass sie den Sachstand in der Vorlage ausführlich zusammengefasst hat, da der Hauptausschuss künftig für die TIP zuständig sein wird.
Frau Backmann stellt in der Folge den Mitgliedern des Hauptausschusses den Inhalt der Verwaltungsvorlage mit dem aktuellen Sachstand, den Stand der bisherigen politischen Beratungen, der Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse der arbeitssicherheitstechnischen Überprüfung, der Stellungnahme zum Konzept des Architekten, die bereits einige Vorschläge zu einer deutlichen Kostenminimierung erhält, sowie der Förderfähigkeit, ausführlich vor.
In der folgenden Aussprache wird noch einmal positiv herausgestellt, dass, durch die in der Vorlage aufgeführten Vorschläge, bereits eine erhebliche Kostenreduzierung gegenüber dem Konzept des Architekten dargestellt wird. Der Verzicht auf die Glas-Erweiterung im Außenbereich sowie auf die Multifunktionalität im Erdgeschoss stößt auf breite Zustimmung, ebenso die Umstellung des Bistros auf ein Self-Service-Angebot. Auch die Maßnahmen im Obergeschoss werden mitgetragen.
Bei der letzten Beratung wurde bereits darum gebeten, einen Entwurf mit einer Kostenschätzung vorzulegen, der ausschließlich die Maßnahmen des Arbeitsschutzes berücksichtigt. Es wird daher noch einmal beantragt, eine Kostenschätzung für eine Minimallösung vorzulegen, die eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Herstellung arbeitsrechtlich konformer Zustände beinhaltet.
Im weiteren Verlauf wird u.a. aufgrund der Akustik um Prüfung gebeten, ob der Bistrobereich ggfs. mit Glastüren versehen werden kann. Des Weiteren wird angeregt, den Bistrobereich in einen Co-Working-Space umzuwandeln. Zusätzlich werden weitere Anregungen für den Umbau im Obergeschoss auch in Bezug auf den Wärmeschutz gegeben.
Mit bestehenden Haushaltsmitteln werden aufgrund des akuten Handlungsbedarfes noch 2 Arbeitsplätze eingerichtet (Verlagerung von 2 Arbeitsplätzen von Raum 11 in den jetzigen Besprechungsraum 12, zusätzlich zu einem 3. Arbeitsplatz und einem weiteren Ausweichplatz).
Neben der Überprüfung der am Arbeitsschutz ausgerichteten Planung wird zusätzlich aufgrund möglicher Fördermittel für die Maßnahmen im Erdgeschoss noch darum gebeten, eine Prüfung vorzunehmen, damit vielleicht noch die Wegnahme des Lagerraumes möglich ist, um den Eingangsbereich großzügiger zu gestalten.
Gegen eine zweite Kostenschätzung, in der weitere „kosmetische“ Maßnahmen enthalten sind, spricht nichts. Hier sollten dann auch entsprechende Fördertöpfe aufgezeigt werden. Es wird aber betont, dass auch aus Kostengründen eine Planung der arbeitsrechtlichen Maßnahmen im Vordergrund stehen muss. Die Beratungen über die speziellen Baumaßnahmen sollten dann im SteP erfolgen.
Nach weiteren Wortmeldungen wird der folgende Beschlussvorschlag erarbeitet: