Beratungsverlauf:
Frau Radünzel beantwortet einige Anfragen der Bündnis 90/Grünen:
Anfrage 1: Wie ist die Energiewende der Stadt Plön in der Verwaltung organisiert?
An welcher Stelle laufen die Fäden zusammen? Wer ist unser Ansprechpartner? Wie ist ein regelmäßiger Austausch aller Akteure gewährleistet, um alle fundierten Ideen und Querverbindungen mit einzubinden, bei diesem komplexen Thema geregelt?
Könnte man dies in Form eines Organigramms darstellen?
Antwort von Frau Radünzel: Es gibt keine/n zentralen Ansprechpartner:in für das Thema Energie. Es sind je nach Projektstand verschiedene Fachbereiche zuständig, da es sich bei dem Thema Energie um eine Querschnittaufgabe handelt. Daher gibt es projektstandbezogene Ansprechpartner:innen.
Anfrage 2: LoRaWAN: Nun ist der Haushalt genehmigt: wie ist bei der Steuerung unserer Straßenbeleuchtung mittels LoRaWAN der Stand der Dinge?
Antwort von Frau Radünzel: Die Mittel in Höhe von 30.000 € sind im HH 2023 eingeplant. Da es sich um investive Mittel handelt werden diese nach 2024 übertragen. Das Projekt kann in 2023 nicht mehr zur Umsetzung gelangen.
Anfrage 3: Verbrauchsmonitoring: Nachdem bei unserer Anfrage nach dem Verbrauch der digitalen Info-Stelen vorerst kein Energieverbrauch ausgewiesen werden konnte (sowohl die Nutzungszahlen gesamt, als auch das Ergebnis der Prüfung, ob den einzelnen Stelen Stromkosten zugeordnet werden können, steht noch aus), stellt sich die Frage, ob es in Plön für die öffentliche Gebäude und Einrichtungen ein Energieverbrauchsmonitoring für Strom, Wasser und Wärme/Gas gibt. Das regelmäßige Ablesen der Zählerstände hilft ja auch, „Ausreißer“ zu erkennen und einzugreifen.
Antwort von Frau Radünzel: Die Verbräuche von Strom und Wasser werden regelmäßig von den jeweils zuständigen Personen abgelesen. Sollte es zu wesentlich erhöhten Verbräuchen kommen wird mit dem zuständigen Fachbereich nach der Ursache geforscht. Es gibt keine zentrale Erfassung, jeder Hausmeister usw. registriert die Verbräuche für seinen Bereich.
Zum Thema Info Stelen: alle beauftragten Leistungen sind abgerechnet.
Die digitale Info-Stele am Bahnhof ist stromtechnisch integriert in die Gesamtelektrik, am Marktplatz gibt es im Verteilerkasten einen separaten Anschluss, bei dem auch der Stromverbrauch erfassbar ist. Wir werden den Verbrauch aller sechs Monate erfassen.
Die digitale Info-Stele am Marktplatz ist aktuell auf off gestellt, da es ein paar Fehledermeldungen bei der Ausspielung der Daten gab. Hier sind TZHS, neusta, TIP und IT der Stadt Plön an der Klärung.
Zugriffszahlen – insgesamt haben in einem Monat 10.907 Nutzer auf 23.232 Seiten zugegriffen. Das betrifft alle Standorte (neun in der Region) und die zwei Elemente in der TIP als Ganzes. Ob eine standortbezogene Erfassung der Zugriffszahlen möglich ist, wird seitens der TZHS geprüft, die Tendenz ist aber nein, da sich die Region eine technische Oberfläche teilt.
Frau Radünzel berichtet zum Thema Naturparkverein: Eine Stärkung der Zusammenarbeit zwischen TZHS, Naturparkverein, OHT soll geprüft werden.
Überschneidungen bei Aufgaben sollen festgestellt werden um Ressourcen zu bündeln und besser zu nutzen. Im Naturparkverein gibt es viel Wandel durch Veränderungen im Vorstand und in der Geschäftsführung.
Es wurde ein Gespräch mit dem Kreis geführt und über gemeinsame Verwirklichung von Umweltbildung in Plön gesprochen um im Beratungstermin mit dem Ministerium Anfang 2024 gemeinsame Interessen besprechen zu können.
Die Sitzungstermine für das Jahr 2024 wurden mit der Ausschussvorsitzenden mit Blick auf den Sitzungskalender abgestimmt: 8. Februar, 21. März, 2. Mai, 4. Juli, 12. September, 10. Oktober und 21. November. Die Termine werden ohne Widerspruch zur Kenntnis genommen.
Der Holzverschlag an der Twiete Markt 13 ist baurechtlich nicht genehmigt und nicht mit der Stadt abgesprochen. Die Twiete befindet sich im Privatbesitz und war bis etwa im Jahr 1998 mit einem Holztor verschlossen, die Scharniere sind noch in den Wänden zu sehen.
Es war ein Holztor in historischer Ansicht mit der Stadt Pön und der Denkmalpflege beim Kreis abgestimmt, nicht jedoch die derzeitige Ansicht des Verschlages.
Es laufen derzeit verschiedene Prüfungen hinsichtlich des Wegerechtes, der baurechtlichen Zuständigkeit und der Zugänglichkeit aufgrund des dort befindlichen Regenwasserkanals. Weitere Arbeiten an dieser Stelle wurden untersagt.
Frau Duwe berichtet über diverse Themen aus dem Umweltbereich. Der Bericht ist dem Protokoll als Anlage beigefügt. Auf Nachfrage wird beantwortet, dass Bäume mit Absperrbügeln o.ä. vor Beschädigungen durch Autos geschützt werden könnten.