Beratungsverlauf:
Herr Dirk Kirchstein erinnert an die Beratungen über die schlechten Platzverhältnisse auf den Sportplätzen und berichtet, dass sich ein 12jähriger Sportler im Schiffsthalstadion eine schwere Verletzung zugezogen hat. Er appelliert an die Plöner Ratsversammlung, hier dringend Abhilfe zu schaffen und führt an, dass es auch in anderen Kommunen wie z.B. in Schönberg möglich ist, einen Kunstrasenplatz und eine Sporthalle zu bauen.
Die Anfrage löst eine kurze Diskussion aus, in der u.a. festgestellt wird, dass in Schönberg aufgrund des großen Schulverbandes die Situation anders ist und ein endgültiger Beschluss dort auch noch nicht gefasst wurde. In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass die Stadt Plön im Gegensatz zu Schönberg ein Schwimmbad unterhält. Weiterhin wird angemerkt, dass die Stadt Plön aufgrund der finanziellen Situation ohne Fördermittel nicht in der Lage ist, z.B. eine Sporthalle zu bauen. In der Vergangenheit wurde vergeblich versucht Fördermittel zu beantragen. Die Situation ist den Ratsmitgliedern und auch der Verwaltung sehr wohl bewusst und man wird hier weiterhin am Ball bleiben.
Ratsherr Landschof erscheint um 19:19 Uhr.
Herr Sebastian von Baudissin trägt drei Anfragen vor:
1. In der Stadt Plön gibt es in mehreren Bereichen freies WLAN. Er fragt daher nach, ob es z.B. in der Aula am Schiffsthal auch bald freies WLAN geben wird.
2. Zum Weltkindertag am 20.09.2023 gab es in Plön keine Veranstaltungen. Er hat sich daher mit seiner Partei Gedanken gemacht, wofür der Weltkindertag steht und Überlegungen angestellt was man machen könnte. An die Ratsversammlung geht daher die Anfrage, ob man ggfs. einen „Platz der Kinderrechte“ z.B. an der Fegetasche oder vor dem Kreishaus einrichten könnte und dort dann mit einer Info-Stele auf die Kinderrechte hinzuweisen.
3. Sofern die Ratsversammlung sich über die Umsetzung der Ideen Gedanken macht, bittet er darum, es ihm zu ermöglichen, bei der Umsetzung mitzuwirken.
Zu 1: Bürgermeisterin Radünzel nimmt die Anregung mit und wird schauen, ob dies umsetzbar ist.
Zu 2: Die Entscheidung, den Weltkindertag mit einer Veranstaltung zu begehen oder ggfs. einen Platz umzubenennen obliegt der Ratsversammlung. Die vorgeschlagenen Plätze befinden sich nicht im Eigentum der Stadt Plön.
Zu 3: Die Anfrage, ob bei einer möglichen Umsetzung der Ideen eine Mitwirkung ermöglicht wird, gibt Bürgermeisterin Radünzel an die Ratsversammlung weiter.
Eine weitere Einwohnerin fragt hinsichtlich der möglichen Einstellung des MAKKAP Projektes und aufgrund der neuen gesetzlichen Regelungen nach, ob sich die Stadt Plön über die kommunale Wärmeversorgung Gedanken gemacht hat bzw. ob sich die Stadt Plön im Sinne ihrer Bürger:innen um die Wärmeversorgung kümmert.
Bürgermeisterin Radünzel teilt mit, dass die Stadt Plön verpflichtet ist, die kommunale Kälte- und Wärmeplanung bis Ende 2024 vorzunehmen und hat daher eine Ausschreibung für die Erstellung der Kälte- und Wärmeplanung durchgeführt. Hier wird die Stadt Plön betrachtet, um dann zu schauen, wie die Stadt mit Wärme versorgt werden kann.