Beratungsverlauf:
Bürgervorsteher Koll trägt bezugnehmend auf die Verwaltungsvorlage vor, dass der barrierefreie Umbau des Markplatzes beschlossen wurde und die Ausschreibung erfolgt ist. Die Submission hat am 24.04.2024 stattgefunden, wobei nur ein Angebot vorgelegen hat. Insgesamt liegt das Angebot 25% über der Kostenschätzung, wobei dies insbesondere auf das Angebot für Brunnenarbeiten zurückzuführen ist.
Aufgrund der Kürze der Zeit ist kein eindeutiger Vergabevorschlag möglich. Es sind noch weitere Prüfungen erforderlich. In der Verwaltungsvorlage sind 3 Varianten aufgeführt die durch das Ingenieurbüro Hauck geprüft werden sollten. Nach Vorlage der Ergebnisse wird dann erneut entschieden.
Ratsherr Gampert führt u.a. bezüglich des Trinkbrunnens aus, dass eine sehr kostspielige Version gewählt worden ist. Hierzu bittet er um Vergleichsangebote. Des Weiteren hatte er vorgeschlagen, eine Trinkflaschenfüllanlage am Marktpavillon zu errichten. Dies wurde aus hygienischen Gründen abgelehnt. Lt. einer Vertrauensperson ist dies aber nicht korrekt. Dies möchte er noch einmal geprüft wissen.
Bürgermeisterin Radünzel merkt hierzu an, dass es einen Ausschussbeschluss gibt und dieser seitens der Verwaltung nicht ignoriert werden kann. Die Entscheidung ist gefallen und es gibt für eine weitere Prüfung keinen politischen Auftrag.
Ratsfrau Dahmke ist bei Durchsicht des Angebotes aufgefallen, dass die Aufweitung der Baumscheiben nicht für alle Bäume berechnet worden sind. Des Weiteren scheinen die Kosten von 33.000 € für die Rundsitzbank zu hoch. Ggfs. könnte man diese Position rauslösen. Dies sollte noch einmal überprüft werden.
Bürgermeisterin Radünzel nimmt diesen Hinweis mit in die Verwaltung.
Ratsherr Rose bittet um Prüfung, ob es sich beim Angebot für den Brunnen nicht evtl. um einen Schreibfehler handelt. Bezüglich der 3 Varianten sollte vorzugsweise die Variante 3 mit der losweisen Vergabe geprüft werden.
Bürgermeisterin Radünzel führt aus, dass alle Möglichkeiten, die das Vergaberecht hergibt, ausgeschöpft werden. Deshalb sind diese 3 Varianten aufgeführt, die dann vom Ingenieurbüro Hauck geprüft werden sollen. Nach Möglichkeit soll das Prüfergebnis bis zur Ratsversammlung am 22.05.2024 vorliegen, damit dann die Auftragsvergabe beschlossen werden kann.