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ALLRIS - Auszug

18.12.2007 - 9 Einsatzbericht des Wehrführers der Freiwilligen...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Plön, Herr Horst Stüwe, weist zunächst auf die Wichtigkeit des Feuerlöschverbandes Groß-Plön hin.

Die Personalstärken der einzelnen Gemeindewehren, die tagsüber in der Zeit von 07:00 bis 17:00 Uhr erreichbar sind, belaufen sich zwischen 0 bis maximal 12 Feuerwehrkameraden. Um einen „normalen“ Löschangriff zu fahren, benötigt man in der Regel 9 Feuerwehrleute. Diese Anzahl wird nur bei den Wehren Bösdorf und Kossau erreicht.

 

Folgend berichtet Herr Stüwe über die Einsätze im Jahr 2007, an denen das Tanklöschfahrzeug TF 16/25 des Verbandes beteiligt war. Der Einsatzbericht liegt diesem Protokoll als Anlage bei.

Zudem wurde zu Einsatzübungen das Fahrzeug von der Feuerwehr Lebrade angefordert. In diesem Zusammenhang betont Herr Stüwe noch einmal, dass das Fahrzeug allen Wehren der Verbandsgemeinden gehört und für Übungen zur Verfügung steht. Er regt an, davon künftig mehr Gebrauch zu machen.

 

Auf Nachfragen aus der Versammlung wird mitgeteilt, dass die Kilometerleistung z. Zt. rd. 21.200 km beträgt. Evtl. anfallende Reparaturen gestalten sich problematisch, da Ersatzteile (Fahrgestell: Daimler Benz, Aufbau: Schlingmann) nicht mehr hergestellt werden und Einzelanfertigungen von Nöten sind, wie zuletzt die Auspuffanlage, die vom Gerätewart der Freiwilligen Feuerwehr Plön montiert wurde.

 

Bürgermeister Leonhardt dankt der Plöner Wehrführung, auch für den Einsatz der Drehleiter, die mit einem Zuschuss des Feuerlöschverbandes finanziert worden war. Er betont auch, dass es unter den Gemeinden wichtig ist, dass sich die Wehren gegenseitig stärken.

 

Bürgermeister Fahrenkrog führt dazu aus, dass eine Sollmindeststärke von 27 Kräften vorgegeben ist, und dass dies in kleineren Gemeinden kaum noch realisierbar ist. Eine Zusammenlegung von Wehren wird nicht überall begrüßt, eine Zwangsverpflichtung von Kameraden wird für nicht sinnvoll gehalten.

Diese Problematik sollte für die Gemeinden über den Kreiswehrführer beim Gemeindetag angesprochen werden.

 

Durch die Zusammenlegung von Wehren konnte die Anschaffung eines leistungsstärkeren Einsatzfahrzeugs realisiert werden, erläutert Bürgermeister Schmidt. Die Anzahl der Feuerwehrfahrzeuge wurde dadurch von drei auf zwei reduziert und der Personalstärke angepasst.

 

Zu diesem Thema meldet sich der stellvertretende Amtswehrführer Gasenzer zu Wort. Eine Zusammenlegung von Feuerwehren befürwortet er nicht. Die Fahrzeuge und technische Ausrüstung werden unter Berücksichtigung der Nachbarwehren angeschafft und die Leitstelle alarmiert nach Bereichsabschnitten und unter Berücksichtigung der Personalstärken vor Ort die Wehren. Dies hat sich in der Vergangenheit bewährt. Wie es sich künftig gestalten wird, nach dem Umzug der Einsatzleitstelle nach Kiel, bleibt zunächst abzuwarten.

 

Verbandsvorsteher Paustian stellt nach dieser Diskussion noch einmal fest, wie wichtig für alle Mitgliedsgemeinden der Erhalt des Feuerlöschverbandes ist.

 

Den Anwesenden wird ferner angeboten, das vor dem Versammlungsraum parkende Verbandsfahrzeug zu besichtigen.

 

Aus der Versammlung werden keine weiteren Fragen gestellt, so dass sich der Verbandsvorsteher bei Herrn Stüwe für den detaillierten Bericht bedankt.

 

 

Anlage

Einsatzbericht TLF 16/25

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