Die Verwaltung berichtet, dass der in Auftrag
gegebene Lärmaktionsplan durch den Auftragnehmer, ein Hamburger Büro, vorgelegt
worden ist. Dieser Lärmaktionsplan ist ausgesprochen knapp gehalten und kann
dies auch, weil glücklicherweise der Landesbetrieb Straßenbau die gemäß dem
Planfeststellungsbeschluss zum Bau der „innerörtlichen Umgehungsstraße“
erforderlichen Lärmschutzmaßnahmen endlich nach mehr als 25 Jahren umsetzen
will.
Dennoch wird die Lärmaktionsplanung die Stadt weiter
beschäftigen, denn im Verfahren ist es vorgesehen, eine Bürger –und
Behördenbeteiligung sowie eine etwaige Abwägung durchzuführen. Danach ist der
Lärmaktionsplan in der Ratsversammlung zu beschließen und bis 18. Juli an die
Landesregierung zu melden.
Aufgrund der Wahl ist es jetzt schon sicher, dass es
für viele Kommunen nicht möglich sein wird, diesen Termin einzuhalten bzw.
wenigstens nur relativ zeitnah zu überschreiten.
Die Verwaltung schlägt vor, dass die Beteiligung der
Bürger durch eine Bürgeranhörung erfolgt, möglicherweise in Verbindung mit dem
nächsten oder dem übernächsten Ausschusstermin am 05.06.08 oder am 26.06.08. Ob
der Termin danach noch eingehalten werden kann, hängt davon ab, wann die erste
Ratsversammlung nach der konstituierenden Sitzung terminiert wird, die sich mit
diesem Thema befassen kann.
Der Ausschuss nimmt Kenntnis und stimmt bei einer
Enthaltung dem vorgeschlagenen Verfahrensablauf zu.