Der Vorsitzende verweist auf die Vorlage und auf
einige Änderungen, die sich seit dem Verschicken der Vorlage ergeben haben. Er
bittet Herrn Czierlinski, diese vorzutragen.
Herr Czierlinski stellt zunächst mit wenigen Worten
sich selbst und sein Büro vor, bevor er erläutert, dass in der Planzeichnung
die nördliche Baugrenze wegen des Verzichtes des Instituts auf eine
aufgeständerte Terrasse im 3. OG. um 4 m zurückgenommen werden konnte. Dies
bedeutet eine deutliche Entlastung des nördlichen Nachbar, zumal die Baugrenze
jetzt vor der im Gelände vorhandenen Abbruchkante verläuft. Dadurch werden
großflächige Bodenaufschüttungen und Verfestigungen überflüssig.
Die zulässige überbaubare Grundfläche reduziert sich
durch diese Zurücknahme der Baugrenzen deutlich von 1.22 m² auf 850 m².
Er geht danach auf die Ergänzungen im Textteil ein.
Es handelt sich dabei um eine Ergänzung zur Zulässigkeit von Nebenanlagen und
eines Stickstofftanks, der aus Sicherheitsgründen nicht im Gebäude selbst,
sondern unterirdisch außerhalb des Gebäudes untergebracht werden muss.
Zudem hat der Planer im Textteil eine Festsetzung zur
Gestaltung des Gebäudes aufgenommen, welche diejenigen Materialien festsetzt,
die Verwendung finden sollten und diejenigen flächenmäßig begrenzt, die nur
untergeordnete Verwendung finden sollten.
In der anschließenden Diskussion bittet der Ausschuss
den Planer, den im Textteil unter der Ziff. 02 a beschriebenen Höhenbezugspunkt
zu markieren und die in Ziff. 02 b festgesetzte Höhenbeschränkung für das
Staffelgeschoss eindeutiger festzusetzen, z. B. durch Weglassen des Wörtchens
„auch“.
In der Gestaltungsdiskussion hebt der Ausschuss
hervor, dass er dem Institut angesichts des hohen Anspruchs des Instituts an sich
selbst weitgehende Gestaltungsfreiheit zuerkennen will, damit der funktionale
Anspruch erfüllt werden kann.
Mit der Anwendung des beschleunigten Verfahrens gemäß
§ 13 a BauGB zur Erleichterungen von Planungsvorhaben für die Innenentwicklung
ist der Ausschuss einverstanden.
Nach der Beratung ist sich der Ausschuss darin einig,
der Ratsversammlung den Aufstellungs- und Entwurfsbeschluss zu dem entsprechend
den o.g. Wünschen geänderten Planentwurf vorzuschlagen.
Nach der Beschlussfassung bedankt sich der
Vorsitzende bei Herrn Czierlinski und wünscht ihm noch einen angenehmen
Nachhauseweg. Herr Czierlinski verlässt das Sitzungszimmer.