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ALLRIS - Auszug

01.07.2008 - 5 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

5.1             Ehrenbürger Roland Reche stellt folgende Fragen:

5.1.1.    Hat die Stadt Plön Möglichkeiten darauf hinzuwirken, dass die Fahrkartenautomaten am Plöner Bahnhof anders aufgestellt werden ? Die derzeitige Ausrichtung bewirkt, dass die Displays nur sehr schwer zu erkennen sind.

5.1.2.    Hat die Stadt Plön Möglichkeiten darauf hinzuwirken, dass auch die Benutzer von Früh- und Spätzügen vor der Witterung geschützt auf ihre Züge warten können ?

 

Bürgermeister Paustian beantwortet beide Anfragen.

Den Hinweis zu den Automaten werde er an die Bahn AG weiterleiten, ebenso den Hinweis zu einem Schutz für die Bahnkunden. Der Bahnsteig werde im Jahr 2009 umgebaut, so dass im Zuge dieser Maßnahmen die Bahn spätestens dann für einen Witterungsschutz ihrer Kunden Sorge tragen müsse, da ihr das Bahnhofsgebäude ja nicht mehr gehöre.

 

5.2             Herr Walter Schinkel stellt folgende Frage:

Werden die vor der Baumaßnahme auf dem Bahnhofsvorplatz aufgestellten Bänke wieder aufgestellt ? Die jetzt an der Stelle des bisherigen Anbaues aufgestellten Betonklötze sind zumindest für ältere Mitbürger nicht geeignet.

 

Bürgermeister Paustian teilt mit, dass zurzeit noch nicht feststehe, in welcher Form Bänke wieder aufgestellt würden, sagt aber eine Überprüfung der Angelegenheit zu.

 

Ratsherr Gallus, FWG-Plön-Fraktion, teilt mit, dass seine Fraktion einen Antrag zur Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Vorbereitung hat.

 

5.3             Herr Becker, Apenrader Straße, spricht den Bürgermeister auf ein Schreiben an, dass er zusammen mit mehreren weiteren Anwohnern betreffend den Zustand der Bauruine in der Apenrader Straße an die Stadt Plön gerichtet habe. Er bittet um Auskunft darüber, was bisher in dieser Angelegenheit erreicht werden konnte und sieht durch den Bestand der Bauruine in dem aktuellen Zustand Beeinträchtigungen  u.a. auch für den Tourismus der Stadt.

 

Bürgermeister Paustian geht auf den bisherigen Gang des Verfahrens ein und weist daraufhin, dass die Stadt Plön allein hier wenig Möglichkeiten habe, das Verfahren zu beeinflussen, weil im Wesentlichen der Kreis zuständig sei.

 

Ratsherr Möller stellt als Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt ergänzend dar, dass sich u.U. eine Lösung der Angelegenheit dadurch abzeichnet, dass eine Nutzung des Hauses auch als Zweifamilienhaus möglich wird, wodurch schon in näherer Zukunft ein Fortgang der Baumaßnahme erreicht werden könnte.

 

5.4             Herr Becker, Apenrader Straße, fragt nach den Auswirkungen der wasserbaulichen Anlagen im Wohngebiet Trammer Seewiesen auf den Trammer See und die weiteren Gewässer.

 

Ratsherr Möller, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwässerung und Umwelt verweist auf mehrere in Auftrag gegebene Gutachten in dieser Angelegenheit. Insgesamt sei es allerdings von der Natur der Sache her gar nicht möglich, dass eine exakte Voraussage über die Wasserqualität gegeben werden könne. Auch heute sei die Wasserqualität der Seen völlig unterschiedlich, also sei zunächst eine Definition über die zu erreichende Qualität erforderlich.

Im Übrigen sei die Stadt Plön über den Landschaftsplan gehalten für die ausreichende Qualität ihrer Gewässer Sorge zu tragen.

 

5.5             Graf Gneisenau, Apenrader Straße, fragt nach den Beeinträchtigungen der Kläranlage für das neu zu errichtende Wohngebiet.

 

Ratsherr Möller antwortet, dass zumindest die einschlägigen DIN-Normen eingehalten würden. Im Übrigen sei die Wahrnehmung solcher Gerüche auch subjektiv geprägt.

 

5.6             Herr Dienelt, Knivsbergring, fragt nach den finanziellen Garantien für den Fall, dass die betroffenen Seen „umkippen“.

 

Ratsherr Möller erläutert, dass dies ein wesentlicher Punkt bei den zukünftigen Beratungen sei. Es müsse eine juristische Konstruktion gefunden werden, die wie auch im Fall aller anderen Seen eine Inanspruchnahme der Stadt Plön ausschließe.