5.1
Ehrenbürger Roland Reche stellt folgende Fragen:
5.1.1. Hat
die Stadt Plön Möglichkeiten darauf hinzuwirken, dass die Fahrkartenautomaten
am Plöner Bahnhof anders aufgestellt werden ? Die derzeitige Ausrichtung
bewirkt, dass die Displays nur sehr schwer zu erkennen sind.
5.1.2. Hat
die Stadt Plön Möglichkeiten darauf hinzuwirken, dass auch die Benutzer von
Früh- und Spätzügen vor der Witterung geschützt auf ihre Züge warten können ?
Bürgermeister Paustian
beantwortet beide Anfragen.
Den Hinweis zu den
Automaten werde er an die Bahn AG weiterleiten, ebenso den Hinweis zu einem
Schutz für die Bahnkunden. Der Bahnsteig werde im Jahr 2009 umgebaut, so dass
im Zuge dieser Maßnahmen die Bahn spätestens dann für einen Witterungsschutz
ihrer Kunden Sorge tragen müsse, da ihr das Bahnhofsgebäude ja nicht mehr
gehöre.
5.2
Herr Walter Schinkel stellt folgende Frage:
Werden die vor der
Baumaßnahme auf dem Bahnhofsvorplatz aufgestellten Bänke wieder aufgestellt ?
Die jetzt an der Stelle des bisherigen Anbaues aufgestellten Betonklötze sind
zumindest für ältere Mitbürger nicht geeignet.
Bürgermeister Paustian
teilt mit, dass zurzeit noch nicht feststehe, in welcher Form Bänke wieder
aufgestellt würden, sagt aber eine Überprüfung der Angelegenheit zu.
Ratsherr Gallus,
FWG-Plön-Fraktion, teilt mit, dass seine Fraktion einen Antrag zur
Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Vorbereitung hat.
5.3
Herr Becker, Apenrader Straße, spricht den
Bürgermeister auf ein Schreiben an, dass er zusammen mit mehreren weiteren
Anwohnern betreffend den Zustand der Bauruine in der Apenrader Straße an die
Stadt Plön gerichtet habe. Er bittet um Auskunft darüber, was bisher in dieser
Angelegenheit erreicht werden konnte und sieht durch den Bestand der Bauruine
in dem aktuellen Zustand Beeinträchtigungen u.a. auch für den Tourismus der Stadt.
Bürgermeister Paustian
geht auf den bisherigen Gang des Verfahrens ein und weist daraufhin, dass die
Stadt Plön allein hier wenig Möglichkeiten habe, das Verfahren zu beeinflussen,
weil im Wesentlichen der Kreis zuständig sei.
Ratsherr Möller
stellt als Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt
ergänzend dar, dass sich u.U. eine Lösung der Angelegenheit dadurch abzeichnet,
dass eine Nutzung des Hauses auch als Zweifamilienhaus möglich wird, wodurch
schon in näherer Zukunft ein Fortgang der Baumaßnahme erreicht werden könnte.
5.4
Herr Becker, Apenrader Straße, fragt nach den
Auswirkungen der wasserbaulichen Anlagen im Wohngebiet Trammer Seewiesen auf
den Trammer See und die weiteren Gewässer.
Ratsherr Möller,
Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwässerung und Umwelt verweist auf
mehrere in Auftrag gegebene Gutachten in dieser Angelegenheit. Insgesamt sei es
allerdings von der Natur der Sache her gar nicht möglich, dass eine exakte
Voraussage über die Wasserqualität gegeben werden könne. Auch heute sei die
Wasserqualität der Seen völlig unterschiedlich, also sei zunächst eine
Definition über die zu erreichende Qualität erforderlich.
Im Übrigen sei die Stadt
Plön über den Landschaftsplan gehalten für die ausreichende Qualität ihrer
Gewässer Sorge zu tragen.
5.5
Graf Gneisenau, Apenrader Straße, fragt nach den
Beeinträchtigungen der Kläranlage für das neu zu errichtende Wohngebiet.
Ratsherr Möller
antwortet, dass zumindest die einschlägigen DIN-Normen eingehalten würden. Im
Übrigen sei die Wahrnehmung solcher Gerüche auch subjektiv geprägt.
5.6
Herr Dienelt, Knivsbergring, fragt nach den
finanziellen Garantien für den Fall, dass die betroffenen Seen „umkippen“.
Ratsherr Möller
erläutert, dass dies ein wesentlicher Punkt bei den zukünftigen Beratungen sei.
Es müsse eine juristische Konstruktion gefunden werden, die wie auch im Fall
aller anderen Seen eine Inanspruchnahme der Stadt Plön ausschließe.