a) Frau v. Gneisenau fragt zur Seeherstellung Seewiesen, warum das Planfeststellungsverfahren stockt, warum ein Büro, welches das Haupttätigkeitsfeld und die Kompetenz in der Meereskunde hat, die Wasserqualität für einen Süßwassersee beurteilt und wo angesichts der zahlreichen zum Verkauf stehender Häuser der Bedarf für ein neues Baugebiet zu sehen ist. Sie übergibt einen vorbereiteten Fragenkatalog, der diesem Protokoll als Anlage beigefügt ist.
Herr Möller und andere Ausschussmitglieder antworten, dass das Verfahren schon deshalb nicht stocken kann, weil es noch gar nicht begonnen worden ist. Nach neuesten Informationen steht die Eröffnung des Verfahrens jedoch kurz bevor. Das Büro CRM ist ein renommiertes Büro, dessen wissenschaftliche Qualitäten sich insgesamt auf wasserwirtschaftliche Fragestellungen beziehen, wenn auch der Schwerpunkt auf der Küstenforschung liegt. CRM ist in ganz Schleswig-Holstein tätig und insbesondere der Verfasser des Gutachtens hat einen ausgezeichneten Ruf. Zur letzten Frage: die Investoren haben in einem erst kürzlich stattgefundenen Gespräch sehr deutlich gemacht, dass sie nach wie vor gute Vermarktungschancen sehen.
Im Verlauf der längeren Diskussion macht Herr Buth deutlich, dass er Frau von Gneisenau in ihren Fragestellungen unterstützt und ihre geäußerten Zweifel an dem Projekt unterstützt.
b) Herr Reche fragt nach, wann auf dem Bahnhof ein Wetterschutzhäuschen für Früh- und Spätfahrer aufgestellt wird. Herr Klink berichtet, dass die Stadt bereits in der Planung zum Umbau des Außenbahnsteigs auf die Notwendigkeit hingewiesen hat und die Bahn auch zugesagt habe, einen entsprechenden Wetterschutz nach den Bauarbeiten aufzustellen. Herr Reche hält es für ein Versäumnis der Stadt, nicht bereits beim Umbau des Bahnhofsgebäudes dafür gesorgt zu haben. Herr Klink versichert, dass die Stadt sich bereits beim Umbau intensiv darum bemüht hat, die Bahn dies aber unter Hinweis auf die demnächst beginnenden umfangreichen Bauarbeiten abgelehnt hat.
c) Herr Plischka fragt nach, wie lange die Arbeiten noch dauern würden. Herr Klink berichtet, dass die Bahn nach wie beabsichtigt, zum Fahrplanwechsel am 21.03.2010 mit den Arbeiten fertig zu sein.