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ALLRIS - Auszug

09.12.2009 - 9 Bericht des ehrenamtlichen Umweltschutzbeauftra...

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Wortprotokoll

Umweltschutzbeauftragter Achim Kuhnt trägt den Bericht persönlich vor.

Der Bericht ist dem Original der Niederschrift als Anlage beigefügt.

 

Ratsherr Krüger dankt für die CDU-Fraktion Herrn Kuhnt zunächst für die gewohnt sachliche Weise, in der er sowohl seine Mitarbeit im Fachausschuss Stadtentwicklung und Umwelt als auch seine Berichte gestaltet.

Ratsherr Krüger geht auf drei Punkte gesondert ein.

Im Zusammenhang mit dem Lärmschutz an der B 76 / B 430 stellt er sich einen fairen Interessensausgleich vor, da es nach Ansicht seiner Fraktion auch eine „optische Umweltverschmutzung“ gebe z.B. wenn Lärmschutzwände in geeigneter Form und Größe aufgestellt würden.

Im Zusammenhang mit dem Projekt Seewiesen weist er daraufhin, dass eine Kritik hieran zwar verständlich sei und auf Unsicherheit beruhe, dass man aber nicht bei allen Projekten auf schon vorliegende Erfahrungen zurückgreifen könne. Die CDU-Fraktion würde hier aber fair und ohne Vorbehalte auf das umfangreiche Planfeststellungsverfahren vertrauen.

Bei der vorgesehenen Bebauung des Klinkerteichgeländes halte auch die CDU-Fraktion eine genaue Abwägung der vorhandenen Interessen für notwendig, es sei hierdurch schon erreicht worden, nur einen Baukörper zu errichten. Auch hier müsse ein fairer Interessenausgleich oberste Maxime sein.

 

Für die SPD-Fraktion dankt Ratsherr Pfau Herrn Kuhnt für seinen engagierten und informativen Bericht und wünscht, dass er als Umweltschutzbeauftragter noch sehr lange die Beratungen der Stadt begleite.

Ein Klimaschutzkonzept halte er für die Stadt Plön wegen fehlender finanzieller Ressourcen für schwierig.

Im Zusammenhang mit der Sohlgleite könne er erneut feststellen, dass durch diese dem Bericht entsprechend höchstwahrscheinlich auch der Schilfbestand positiv beeinflusst werden könne.

Das Baugebiet Seewiesen werde bekanntermaßen in der SPD-Fraktion sehr kontrovers diskutiert. Insgesamt sei der gemeinsame Nenner, dass die Auswirkungen auf Natur und Umwelt hier sehr genau beachtet werden müssten.

Abschließend kritisiert Ratsherr Pfau, dass die Landesregierung mit einer Stärkung des ländlichen Raumes gleichzeitig die Siedlungsentwicklung insofern negativ beeinflusse, als dass sie eine Schwächung der zentralen Orte bewirke. Diese Entwicklung sei auf lange Sicht nicht tragbar.

 

Bürgermeister Paustian dankt Herrn Kuhnt ebenfalls für seinen konstruktiven Bericht und die engagierte Begleitung der Beratung, vor allem des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt.

 

Ratsherr Buth, SPD-Fraktion, dankt Herrn Kuhnt ebenfalls und schließt sich den Stellungnahmen der Vorredner bis auf eine Ausnahme an. Ratsherr Buth bemängelt, dass das von den Investoren in Auftrag gegebene Gutachten zur voraussichtlichen Entwicklung der Wasserqualität  seiner Ansicht nach zu spekulativ sei.

 

Ratsherr Dr. Lorenzen, FWG-Plön-Fraktion, weist ebenfalls auf den hier bestehenden Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie hin. Er lobt ebenfalls die jetzt vorgesehene stadtnahe Bebauung, da mit einer stadtnahen Bebauung gleichzeitig ein Chaos des Verkehrs in der Innenstadt verhindert werde.

 

Im Zusammenhang mit dem Lärmschutz an der B 76 / B 430 weist er daraufhin, dass er persönlich Plöner Bürger bei einer Petition an Land und Bund unterstützt habe, um dieses Verfahren endlich voranzutreiben und die ärgerliche Verzögerung wieder aufzuholen.

 

Die Ratsversammlung nimmt den Bericht zur Kenntnis.

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