Der Wehrführer der Freiwilligen
Feuerwehr Plön, Herr Horst Stüwe, weist zunächst auf die Wichtigkeit des
Feuerlöschverbandes Groß-Plön hin.
Die Personalstärken der einzelnen
Gemeindewehren, die tagsüber in der Zeit von 07:00 bis 17:00 Uhr erreichbar
sind, belaufen sich zwischen 0 bis maximal 12 Feuerwehrkameraden. Um einen
„normalen“ Löschangriff zu fahren, benötigt man in der Regel 9
Feuerwehrleute. Diese Anzahl wird nur bei den Wehren Bösdorf und Kossau
erreicht.
Folgend berichtet Herr Stüwe über
die Einsätze im Jahr 2007, an denen das Tanklöschfahrzeug TF 16/25 des
Verbandes beteiligt war. Der Einsatzbericht liegt diesem Protokoll als Anlage
bei.
Zudem wurde zu Einsatzübungen das
Fahrzeug von der Feuerwehr Lebrade angefordert. In diesem Zusammenhang betont
Herr Stüwe noch einmal, dass das Fahrzeug allen Wehren der Verbandsgemeinden
gehört und für Übungen zur Verfügung steht. Er regt an, davon künftig mehr
Gebrauch zu machen.
Auf Nachfragen aus der Versammlung
wird mitgeteilt, dass die Kilometerleistung z. Zt. rd. 21.200 km beträgt. Evtl.
anfallende Reparaturen gestalten sich problematisch, da Ersatzteile
(Fahrgestell: Daimler Benz, Aufbau: Schlingmann) nicht mehr hergestellt werden
und Einzelanfertigungen von Nöten sind, wie zuletzt die Auspuffanlage, die vom
Gerätewart der Freiwilligen Feuerwehr Plön montiert wurde.
Bürgermeister Leonhardt dankt der
Plöner Wehrführung, auch für den Einsatz der Drehleiter, die mit einem Zuschuss
des Feuerlöschverbandes finanziert worden war. Er betont auch, dass es unter
den Gemeinden wichtig ist, dass sich die Wehren gegenseitig stärken.
Bürgermeister Fahrenkrog führt
dazu aus, dass eine Sollmindeststärke von 27 Kräften vorgegeben ist, und dass
dies in kleineren Gemeinden kaum noch realisierbar ist. Eine Zusammenlegung von
Wehren wird nicht überall begrüßt, eine Zwangsverpflichtung von Kameraden wird
für nicht sinnvoll gehalten.
Diese Problematik sollte für die
Gemeinden über den Kreiswehrführer beim Gemeindetag angesprochen werden.
Durch die Zusammenlegung von
Wehren konnte die Anschaffung eines leistungsstärkeren Einsatzfahrzeugs
realisiert werden, erläutert Bürgermeister Schmidt. Die Anzahl der
Feuerwehrfahrzeuge wurde dadurch von drei auf zwei reduziert und der Personalstärke
angepasst.
Zu diesem Thema meldet sich der
stellvertretende Amtswehrführer Gasenzer zu Wort. Eine Zusammenlegung von
Feuerwehren befürwortet er nicht. Die Fahrzeuge und technische Ausrüstung
werden unter Berücksichtigung der Nachbarwehren angeschafft und die Leitstelle
alarmiert nach Bereichsabschnitten und unter Berücksichtigung der Personalstärken
vor Ort die Wehren. Dies hat sich in der Vergangenheit bewährt. Wie es sich
künftig gestalten wird, nach dem Umzug der Einsatzleitstelle nach Kiel, bleibt
zunächst abzuwarten.
Verbandsvorsteher Paustian stellt
nach dieser Diskussion noch einmal fest, wie wichtig für alle
Mitgliedsgemeinden der Erhalt des Feuerlöschverbandes ist.
Den Anwesenden wird ferner
angeboten, das vor dem Versammlungsraum parkende Verbandsfahrzeug zu
besichtigen.
Aus der Versammlung werden keine
weiteren Fragen gestellt, so dass sich der Verbandsvorsteher bei Herrn Stüwe
für den detaillierten Bericht bedankt.
Anlage
Einsatzbericht TLF 16/25