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Beratungsverlauf:
Der Ausschussvorsitzende macht vor Diskussionsbeginn klar, dass der STEP am 21.10.2020 den Standort Schiffsthal für die neue Halle bestätigt hat, der GUT lediglich den Bedarf zu ermitteln hat. Über den Finanzrahmen wird am Montag der Hauptausschuss beraten.
Die Stadt hat die Möglichkeit, einen Antrag auf Bewerbung um Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zu stellen. Er führt dabei aus, dass er sich für eine Zwei-Feld-Halle aussprechen würde, da nach der ersten Antragsphase der Umfang der Halle geändert werden kann. So kann auf eine Drei-Feld-Halle wie auch auf eine Ein-Feld-Halle umgeschwenkt werden.
Der Hauptausschuss hat über die Finanzierung eines möglichen Neubaus zu befinden.
Der Bürgermeister geht darauf ein, dass es seitens der Fraktionen noch eine Nachfrage zur Vorlage gab. Zum einen soll beantwortet werden, ob die Maßnahme Prinzeninsel und ein Sporthallenneubau konkurrieren würden. Dies bejaht er. Jeder Antrag konkurriert mit jedem Antrag.
Aus der FDP-Fraktion kommt die Frage auf, was passiert, wenn der Antrag auf Hallenneubau abgelehnt wird, obwohl der Bedarf nach wie vor da ist. Herr Winter sagt zu, dass man weiter auf der Suche nach Fördermitten ist, wenn der Bedarf tatsächlich vorhanden ist. Ob die Schulen Bedarf haben, ist derzeit nicht absehbar. Falls dort Bedarf ist, kann der Schulverband an der Finanzierung beteiligt werden. Ebenso können auch die Umlandgemeinden zur Finanzierung der Bau- und Betriebskosten über Nutzungsgebühren mit herangezogen werden.
Nachdem die CDU-Fraktion den Bedarf einer Zweifeldhalle in Frage stellt, erklärt der Bürgermeister, dass demnächst mit einem höheren Bedarf gerechnet werden muss. Die OGTS, die Herzsportgruppe, die Familienbildungsstätte und auch die Kitas haben Bedarf und mit einer Zweifeldhalle dann die Möglichkeit, diese auch vormittags für sich zu nutzen und dies auch parallel.
Der Vorsitzende des TSV Plön bedankt sich für das Rederecht und legt noch mal die Situation nach Schließung der alten Halle dar. Wie schwierig es war, den Verein am Leben zu halten. Es wurden Einheiten zusammengelegt, Trainingszeiten extrem gekürzt und gestrichen, kleinere Räume als erforderlich genutzt. Positiv war die Reaktion der Schulen und der MUS, die, wenn auch begrenzt, Möglichkeiten geschaffen haben, dass der Verein weiter bestehen konnte. Jetzt durch Corona hat sich die Situation weiter verschärft, da die MUS von den Vereinen nicht genutzt werden darf. Herr Willhöft betont dabei, dass der Neubau dieser Halle nicht für die Vereine, sondern für die Bürger:innen der Stadt Plön ist. Die Vereine DLRG, TSV, Plön bewegt und der Musikzug gewährleisten lediglich das Ausüben des Sports. Diese Vereine wollen ihren Auftrag gern weiterhin erfüllen, deshalb ist eine neue Halle dringend erforderlich. Es gibt großes Interesse von Trainer:innen neue Sparten aufzumachen, dies ist aber derzeit ohne Hallenzeiten nicht machbar. Außerdem sollen die Vereine auch in Kindergärten und bei der Integration aushelfen.
Auch Frau Slamanig betont die Wichtigkeit des Vereinslebens für das gesunde Sozialleben in der Stadt Plön. Mit der Schließung der Halle ist dem Musikzug das Zuhause weggefallen. Die Vereinsmitglieder brauchen eine Anlaufstelle für ihr Hobby. Sie führt aus, dass die Vereine wichtige Arbeit leisten und Plön bekannt machen. Allerdings können die Vereine nur überleben, wenn sie Mitglieder haben. Beim Musikzug kommt noch erschwerend hinzu, dass nicht alle Instrumente einfach zum Proben mitgenommen werden können. Daher ist es für den Musikzug wichtig, Vereinsräume nutzen zu können. Das Vereinsleben kann auch aus Sicht von Frau Slamanig nur mit dem Bau einer neuen Halle weitergeführt werden und der Musikzug somit ein wichtiger Bestandteil für die Einwohner:innen der Stadt Plön sein.
Frau Kuhnt, als Vertreterin von „Plön bewegt“, schließt sich ihrem Vorredner und ihrer Vorrednerin an, da diese alle wichtigen Themen bereits angesprochen haben. Allerdings gibt sie zu bedenken, dass zusätzliche Parkplätze nicht vergessen werden sollten, da jetzt schon im Bereich der Breitenauschule die Parksituation fatal ist.
Der Vorsitzende des Hauptausschusses weist nochmals darauf hin, dass am Montag über die Rahmenbedingungen im Hauptausschuss beraten wird. Er wünscht, dass der GUT heute eine Empfehlung abgibt, welche Halle benötigt wird. Wichtig dabei sind die Ausführungen zu beantragter Zwei-Feld-Halle. Im Rahmen der Kofinanzierung wiederum kann es sein, dass lediglich eine Ein-Feld-Halle möglich ist. Die Erfolgsaussichten zur Finanzierung sind bei einer Ein-Feld-Halle größer. Allerdings gibt er zu bedenken, dass nach unten skaliert werden kann, aber hochskalieren viel schwieriger ist.
Die Fraktionen der FWG-Plön, der SPD und der Bündnis 90/Die Grünen erklären übereinstimmend, dass der Bedarf für eine Zweifeldhalle ganz klar gegeben ist, da die Vereine ein Zuhause benötigen und der Förderbedarf der Kinder enorm gewachsen ist. Demzufolge soll auf jeden Fall der Bau einer Zwei-Feld-Halle beantragt werden.
Herr Weber fasst zusammen, dass der Ausschuss mehrheitlich den Bedarf einer Zweifeldhalle erkennt.
Herr Schröder bedankt sich bei den Vereinen für die geleistete ehrenamtliche Leistung. Er priorisiert allerdings eine Zweifeld-Multifunktionshalle mit Tribüne. Die vorrangige Aufgabe sieht er darin, den Förderantrag nun zu stellen.
Nach kurzer Diskussion, ob eine Tribüne nötig ist und welche Möglichkeiten hiermit gegeben sind, einigen sich die Fraktionen auf die Bezeichnung Zweifeld-Multifunktionshalle mit Tribüne.
Beschluss:
Der GUT empfiehlt dem Hauptausschuss zu beschließen, dass eine Bewerbung um die Fördermittel aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" Projektaufruf 2020 für den Sporthallenersatzneubau einer Zweifeld-Multifunktionshalle mit Tribüne gestellt wird.
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