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Aktueller Sachstand zur Sanierung der B 76 Trent bis Plön
Stadt Plön sucht dringend Wohnraum zur Unterbringung von Geflüchteten
Aufgrund personeller Engpässe - Einschränkung der Sprechzeiten im Bürgerbüro
Stadtgrün Häuser Grünbewuchs
Beratungsverlauf:
Auf Wunsch von Ausschussvorsitzendem Buth bringt der Bürgermeister die Vorlage ein. Für ganz Schleswig – Holstein steht eine Gesamtsumme in Höhe von 4,479 Mio. € bereit. Derzeit ist dies das einzige Förderprogramm; die Erfahrung hat gezeigt, dass auf diesem Sektor immer wieder neue Mittel bereitgestellt werden. Für diesen Fall wäre zumindest ein Grundsatzbeschluss gefasst.
Der Vorsitzende empfindet den Betrag als homöopathisch; gleichwohl ist die Zuweisungsquote mit 90 % verlockend. Ein Antrag würde allerdings die Ernsthaftigkeit der Bemühungen der Stadt unterstreichen und dazu beitragen, den Zugang zu einem besser bestückten Programm zu unterstützen.
Ratsherr Jagusch denkt ähnlich; großartig voran bringen wird der Antrag die Stadt nicht. Auch ist die Antragstellung nicht gleich zu setzen mit einer Bewilligung. Es sollte parallel versucht werden, eine Intervention über den Schulverband Plön Stadt und Land auf die Agenda zu setzen. Die Gespräche mit den Umlandbürgermeister:innen sollten wieder aufgenommen werden. Eine Förderung von z. B. 500 T€ wäre, ausgehend von einem Volumen von rd. 6 Mio. €, in der Relation betrachtet, noch immer gering.
Ratsfrau Meyer bringt die Stichworte barrierefrei oder barrierearm in die Debatte ein. Die vorhandenen Hallen erfüllen diese Kriterien nicht. Bei einem Antrag sollte das Berücksichtigung finden.
Ratsherr Meußer unterstreicht die Aussage Ratsherrn Jaguschs; auch ihm bereitet die geringe Fördermittelsumme Sorge; auch er hat den Weg über den Schulverband im Blickfeld. Die Stadt alleine wird ein derartig teures Objekt nicht tragen können.
Er betont seine hohe Achtung vor der Arbeit in den Sportvereinen und bekräftigt jedoch seine Auffassung,, dass ein Sporthallenbau nach seiner Ansicht allein über den Schulverband realisiert werden kann. Er kündigt daher an, dass er gegen den Antrag stimmen werde.
Für Bürgermeister Winter beinhaltet die Antragstellung nicht automatisch eine Verpflichtung, auch zu bauen. Die Gespräche mit dem Umland fanden vor etwa einem Jahr statt. In Rede stand eine jährliche Kostenbeteiligung in Form eines Betriebskostenzuschusses von rd. 20 T€ über einen Zeitraum von 15 Jahren. Seither ist der Sachstand unverändert. Er sieht keinen Anlass für eine Nachfrage. Mehr und größere Hallen sind, auch hinsichtlich von Präsenzunterricht in Corona – Zeiten, grundsätzlich von Vorteil.
Ratsherr Koll würde es begrüßen, wenn der Weg über den Schulverband gegangen werden könnte. Er sieht ebenfalls Plön nicht in der Lage, im Alleingang eine Sporthalle zu verwirklichen. Die Schiffsthalhalle ist bereits 50 Jahre alt. Er befürwortet es, deren baulichen Zustand zu überprüfen und antizipativ tätig zu werden.
Ratsherr Melzer misst der Schiffsthalhalle Priorität zu.
Der Bürgermeister hat bereits in seiner Funktion als Schulverbandsvorsteher eine Überprüfung veranlasst.
Herr Köpke, Bauingenieur der Stadt Plön, berichtet von einer statischen Überprüfung im letzten Jahr. Es wurden nur geringfügige Mängel festgestellt. Konstruktiv ist diese Halle mit Stahlbetonträgern und –stützen völlig anders aufgebaut, als die abgerissene Halle der Gemeinschaftsschule. Er geht von einer etwa 25 – jährigen Restlebensdauer aus.
Eine investive Beteiligung der Umlandgemeinden schließt der Bürgermeister anhand geführter Gespräche aus.
Hauptausschussvorsitzender Buth beurteilt den Antrag positiv und wirbt dafür, dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zu folgen.
Ratsherr Kalinka vermag sich vorzustellen, dass es noch weitere Fördermittelquellen geben könnte.
Bürgermeister Winter verneint dies und betont die Singularität des in Rede stehenden Investitionspakets.
Ratsherr Kalinka schlägt die Bildung einer Projektgruppe vor.
Der Vorsitzende verliest den
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