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ALLRIS - Auszug

28.04.2021 - 9 Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten...

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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:

 

Auf Bitten der Vorsitzenden führt Ratsherr Buth – Vorsitzender des Hauptausschusses – in die Thematik ein. Das Thema „Ersatzbau für die Sporthalle der Gemeinschaftsschule Am Schiffsthal“ hat die Ratsversammlung bereits seit Längerem beschäftigt. Es ging dabei um Förderprogramme. Nun ist ein weiteres des Landes aufgelegt worden mit der Möglichkeit, bis zu 90 % Förderquote zu erreichen. Darüber ist sowohl im GUT als auch im Hauptausschuss beraten worden. Dabei kristallisierte sich die Meinung heraus, dass die Stadt Plön sich hierum bewerben wird. Es ist wichtig, dass dokumentiert wird, dass ein ernsthaftes Interesse am Ersatzneubau einer Sporthalle besteht. Es ist allerdings bekannt, dass die Verfügbarkeit der Fördermittel bei rund 4,7 Mio. € für das gesamte Bundesland liegt. Das heißt, dass die Wahrscheinlichkeit, aus diesem Topf einen nennenswerten Beitrag für die Plöner Turnhalle zu erhalten, relativ gering ist. Dennoch hat der Hauptausschuss beschlossen, der Ratsversammlung zu empfehlen, diesem Beschlussvorschlag zu folgen.

 

Sodann tritt Ratsherr Meußer an das Rednerpult. Seine Meinungsbildung zum Sporthallenneubau vergleicht er aus seiner Berufserfahrung als Lehrer mit dem Anruf einer Mutter, die glaubhaft zu versuchen machte, dass ihr Kind aber eine 2 im Zeugnis benötigt, wobei er argumentierte, dass außer dem Bedarf als solche noch andere Gelingensbedingungen notwendig sind. Ihm ist klar, dass die Vereine für optimale Trainingsbedingungen eine neue Sporthalle benötigen. Die Vereine leisten hervorragende Arbeit, von der viele Menschen in Plön profitieren. Auch hier würde seine Fraktion gern dem Wunsch Folge  leisten. Die Gelingensbedingungen sind allerdings noch schlechter als beim letzten Förderantrag. Mit einem Gesamtvolumen von rund 4,7 Mio. € und vielen zu erwartenden Bewerbern handelt es sich um ein punktuelles Programm; deshalb kann es auch nicht um einen Grundsatzbeschluss gehen. Der Hinweis, dass die Stadt sich jederzeit wieder aus dem Verfahren zurückziehen kann, ist für ihn insoweit nicht schlüssig, als dass er voraussetzt, dass im Falle einer Bewilligung auch gebaut werden würde. Die Halle wird nur mit Beteiligung des Schulverbandes Plön Stadt und Land gebaut werden können mit einer klaren Ausrichtung auf den Bedarf des Schulsports und einer verbindlichen finanziellen Beteiligung der umliegenden Gemeinden. Wenn Ratsmitglieder nach einem verantwortungsbewussten Abwägungsprozess von Nutzen und Kosten zu einem anderen Ergebnis kommen, hat er dafür Verständnis. Er missbilligt nur Kalendersprüche wie den, dass man für den Sport tief in die Taschen greifen muss. Derartiges sollte man sich ersparen. Denn dies wäre falsch; es sind nicht die eigenen Taschen, sondern die der Plöner; diese sind nicht voll, sondern leer. Der mögliche Nutzen vieler würde mit den sicheren Kosten für alle bezahlt. Deshalb wird er auch heute gegen die Antragstellung stimmen.

 

Die Bürgervorsteherin verliest sodann den Beschlussvorschlag:

 

 

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Beschluss:

 

Die Ratsversammlung beschließt, dass eine Bewerbung zum Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2021 Projektaufruf für das Programmjahr 2021 für den Sporthallenersatzneubau Am Schiffsthal gestellt wird.

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja-Stimmen: 17

Nein-Stimmen: 2

Enthaltungen: 3

 


 

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Anlagen zur Vorlage