Beratungsverlauf:
Es wird auf die Vorlage der Verwaltung verwiesen.
Stellvertretender Ausschussvorsitzender Wegener erteilt Herrn Marvin Wilke, B2K und dn Ingenieure, das Wort.
Herr Wilke erläutert ausführlich anhand der dem Protokoll beigefügten Präsentation die 2. Änderung zum B-Plan Nr. 26 der Stadt Plön.
Es wird über folgende Punkte diskutiert, Lärmschutzstreifen, ob es höhere Grenzwerte in Mischgebieten zum allgemeinen Wohngebiet gibt. Dies ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu beantworten. Unterbringung der Fahrradstellplätze. 1 Fahrstellplatz pro Wohnung ist kein Problem, Prüfung, dass durch eine Solaranlage keine Spiegelung insbesondere zur Bundesstraße entsteht.
Herr Wegener bedankt sich für die Präsentation und erteilt Herrn Stephan Urban, vom Büro Zastrow + Zastrow aus Kiel, das Wort.
Herr Urban stellt anhand der dem Protokoll beigefügten Präsentation den ersten Planungsentwurf von 22 seniorengerechten Wohnungen Am Rodomstor 8 - 12 in Plön vor. Gebaut werden zusätzlich insgesamt 16 Pkw-Stellplätzen (Schlüssel 0,7), 12 davon unterirdisch. Der Neubau rückt etwas zurück, dadurch ist das historische Gebäude der Krabbe 17 besser sichtbar.
Die Wohnungen werden durch einen Laubengang erschlossen und sind alle nach Süden orientiert. Die erste Idee ist, dass der Laubengang verglast ist, dies dient als Schallpuffer und sorgt für gute Lichtverhältnisse. Die Verglasung kann zum Querlüften geöffnet werden. Das Haus soll in klassischer, massiver Klinkerfassade errichtet werden und hell und freundlich wirken. Ein Aufzug erschließt alle Geschosse zusätzlich zur Treppe, um 2 bauliche unabhängige Rettungswege zu haben. Alle Wohnungen, auch die im Dachgeschoss, haben eine Loggia.
Frau Gräfin von Waldersee regt an, einen kürzeren Weg ins Bad zu realisieren.
Ausschussmitglied Buth fragt nach einer gesicherten Unterbringung für elektrische Rollstühle. Bei entsprechender Unterbringung wird dies von der Krankenkasse gefördert. Laut Herrn Urban gibt es die Möglichkeit im Fahrradabstellraum oder in den flexiblen Räumen.
Weitere Diskussionspunkte sind die evtl. Spieglung der Verkehrsteilnehmer durch eine Solaranlage, der Vogelschutz, die Verglasung sei ein Vogelkiller, offene Küche für Senioren geeignet/gewünscht, Wegfall des Weges zur Bücherei, der Weg soll laut Herrn Urban nicht mehr angeboten werden, da hierfür eine Treppenanlage gebaut werden müsste, um die Höhe auszugleichen.
Die Kaltmiete für die Wohnungen wird 4,90 € pro m² betragen. Die Sozialmiete ist für 30 Jahre festgeschrieben.
Bürgerliches Ausschussmitglied Rose fragt nach, ob die Wohnungen nur für Senioren sind oder für alle geöffnet sind, eine sogenannte eine Durchmischung der Anlage. Bei der Beantragung der Förderung wird sich die Wankendorfer Baugenossenschaft festlegen müssen, wie sie die Anlage gestaltet.
Herr Urban schließt seinen Vortrag mit dem Hinweis, dass dies ein erster Entwurf sei und die Einzelheiten mit Erstellung des B-Planes und der weiteren Planung entstehen.