Inhalt
ALLRIS - Auszug

11.08.2021 - 7 Gewährleistung einer barrierefreien Zugänglichk...

Beschluss:
geändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Beratungsverlauf:

 

Ausschussvorsitzender Melzer erteilt Herrn Jochen Sauvant, ehemaliger Bauhofleiter der Stadt Lütjenburg zu diesem TOP das Wort.

 

Herr Sauvant berichtet, dass vor 2 Jahren auf dem Lütjenburger Marktplatz ca. 50 m² Fläche als Hauptwege mit dem meisten Fußngerverkehr in der Form bearbeitet worden sind, dass die Fugen auf mindestens 3 cm Tiefe ausgekratzt wurden. Anschließend wurde mit der Kehrmaschine gesäubert. Das verwendetet Mittel wurde mit Wasser angerührt und aufgebracht. Es ist frosthart und hält auch der Kehrmaschine stand. Das Pflaster in Lütjenburg ist allerdings bedeutend ebener als das Granitreihensteinpflaster in Plön.

Die Kosten belaufen sich laut Herrn Sauvant pro Eimer auf 90 €, pro Palette (24 Eimer) 2.500 €. Die Stadt Lütjenburg hat Materialkosten von ca. 5.000 € benötigt , 

zuzgl. der Arbeitszeitr die Verfugung der Wege auf dem Marktplatz.

 

Herr Homeyer verweist darauf, dass sich bei dieser Herangehensweise das Erscheinungsbild des Marktplatzes mit Granitreihensteinpflaster komplett verändern würde.

 

Ausschussmitglied Möller stimmt Herrn Homeyer zu und ist strikt dagegen, das historische Erscheinungsbild des Marktplatzes, zu zerstören. Das Flair der Innenstadt hat eine hohe Bedeutung. Der Ausschuss soll Ausschau nach einem anderen Konzept halten. Z.B. das Kopfsteinpflaster in Teilen aufnehmen und Wege zur Begehungsfreundlichkeit mit dem Material verlegen, das in der Umgebung vorhanden ist, um ein ästhetisches Aussehen und keinen Materialmix zu schaffen. Das wäre sonst einer historischen Altstadt nicht angemessen.

 

Ausschussvorsitzender Melzer erteilt, Herrn Rausch, Leiter des Baubetriebshofs, das Wort. Dieser schließt sich der Auffassung von Herrn Homeyer an und gibt den Hinweis, dass in wärmeren Bereichen an der Kirche Erdbienen leben.

 

Frau Wachs, Behindertenbeauftragte der Stadt Plön, berichtet, dass sie bereits Gespräche mit Bgm. Winter geführt habe, dass z.B. die Marktstände auf die braune Fläche zwischen die Bäume verschoben werden können.

 

Ausschussmitglied Gampert bittet darum, das Thema Markt noch einmal in den Fraktionen, zu besprechen und Ideen zu sammeln.

 

Ausschussmitglied Schröder fehlt der Sehleitstreifen für Sehbehinderte. Herr Homeyer verweist auf seine Worte aus einer bisherigen Sitzung. Der Plan sei eine erste Skizze und dies wird selbstverständlich durch ein Planungsbüro in der weiteren Planungsphase umgesetzt. Das ist heutiger Standard.

 

Frau König, Seniorenbeirat, berichtet, dass mit der damaligen Antragstellung durch den Seniorenbeirat eine Skizze mit einem Y-förmigen Wegesystem eingereicht wurde. Ihrer Ansicht nach bringt es nicht viel die Marktstände zu verschieben. Der Marktplatz wird montags bis sonntags besucht von Familien, Kindern, älteren Herrschaften, Touristen und für Kulturveranstaltungen, Events u.a. genutzt. Frau König wünscht sich für alle eine gemeinsame Lösung, die nicht zu teuer ist, da sie die Plöner Haushaltssituation kennt.

 

Ausschussmitglied Koll verweist auf die Worte von Herrn Möller im Hinblick auf die Ästhetik und kam bei der Wegegestaltung von Frau König (Y) auf die Idee für ein P für Plön als Wegeform.

 

Herr Homeyer berichtet, dass der Förderantrag für den Marktplatz bereits gestellt ist und rechnet mit Förderung bis zu 90 %.

 

 

Ausschussmitglied Möller stellt folgenden Antrag:

 

Die Verwaltung wird gebeten den Denkmalschutz bezügliches der weiteren Planungen auf dem Marktplatz zu prüfen.

Außerdem wird die Verwaltung gebeten die Möglichkeit zu prüfen, die Pflasterung teilweise aufzunehmen und ein Wegesystem (in Form eines - P -) mit vorhandenem Material zu integrieren. Prüfung einer anderen Aufstellung der Marktstände.

Zusätzlich soll die Entwässerungssituation überprüft werden.

 

An der Idee der Verfugung sollte nicht weiter gearbeitet werden.

 

Dies soll dem Ausschuss mit einer neuen Skizze und Ideensammlung der Fraktionen wieder vorgestellt werden.

 

 

Reduzieren

Beschluss:

 

Die Verwaltung wird gebeten den Denkmalschutz bezügliches der weiteren Planungen auf dem Marktplatz zu prüfen.

Außerdem wird die Verwaltung gebeten die Möglichkeit zu prüfen, die Pflasterung teilweise aufzunehmen und ein Wegesystem (in Form eines - P -) mit vorhandenem Material zu integrieren. Prüfung einer anderen Aufstellung der Marktstände.

Zusätzlich soll die Entwässerungssituation überprüft werden.

 

An der Idee der Verfugung sollte nicht weiter gearbeitet werden.

 

Dies soll dem Ausschuss mit einer neuen Skizze und Ideensammlung der Fraktionen wieder vorgestellt werden.

 

 

 

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

 

Ja-Stimmen: 11

Nein-Stimmen: 0

Enthaltungen: 0