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ALLRIS - Auszug

16.05.2022 - 8 Vertragsangelegenheit Fischereigelände Eutiner ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:  

 

Bürgermeister Winter trägt anhand der Verwaltungsvorlage den Sachstand vor. Den Antrag (E-Mail) der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen hat er aufgrund von Krankheit und Urlaub seinerzeit nicht weiter verfolgt, was er bedauert. Ratsfrau Meyer hat diese jedoch erneut versandt. Infolge der Personallage beim LKN können die Verhandlungen erst im Herbst d. Js. fortgeführt werden.

 

Ratsfrau Meyer schlägt vor, von einer öffentlichen Beratung des Vertragsinhaltes abzusehen. Man habe nun ausreichend Zeit bis zum Herbst 2022.

 

Ratsherr Koll hebt das große Potenzial hervor, dass das Grundstück nach seinem Dafürhalten, insbesondere für eine touristische Nutzung, bietet. Die Anregungen, die der Vorlage beigefügt sind, haben zum Ziel, die Position der Stadt zu verbessern. Für einige Punkte sieht er durchaus Erfolgsaussichten beim Land. Man sollte sich allerdings bewusst sein, worauf man sich mit dem Grundstück einlässt. Er sieht den Ausschuss für Städtebau und Planung in der  Pflicht, sich des Themas anzunehmen. Er stimmt mit Ratsfrau Meyer darin überein, dass noch ausreichend Zeit verbleibt.

 

Ausschussvorsitzender Buth erkennt derzeit ebenfalls keinen Handlungsdruck. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung am Ortsentwicklungskonzept wurde eine niedrigschwellige touristische Nutzung präferiert. Es sollte das Ortsentwicklungskonzept abgewartet werden, dass im September 2022 beschlossen werden soll.

 

Ratsfrau Meyer fragt nach, was der StEP planen solle, wenn die vorhandene Freifläche laut Vertrag nicht bebaubar ist.

 

Bürgermeister Winter bezieht sich auf das von Ratsherrn Kruppa entwickelte Konzept, das z. B. eine Bühne und anderes vorsieht. Am Verfahren zu beteiligen sind die Träger öffentlicher Belange.

 

Für Ratsherrn Jagusch bestehen gute Gestaltungsideen. Entscheidend sei, was das Fischereigehöft die Stadt kostet. Für einen Neubau besteht aus seiner Sicht keine Chance. Er wünscht sich eine Darstellung der Unterhaltungskosten und der Pacht als Entscheidungsgrundlage dafür, was auf dem Grundstück entstehen könnte.

 

Der Vorsitzende bittet darum, die Beratungen bis zum Herbst auszusetzen. Die Verwaltung möge bis dahin die Vertragsgestaltung unter Einbezug der Vorschläge der Ratsfraktionen anzupassen. Daneben soll eine Gegenüberstellung der Pacht und der zu erwartenden Unterhaltungskosten erfolgen.

 

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Anlagen zur Vorlage