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ALLRIS - Auszug

16.05.2022 - 4.1.4 Jährlicher Personalbericht - hier 2022

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:  

 

Bürgermeister Winter führt ein, dass der diesjährige Personalbericht um die von Ratsfrau Meyer angeregten Spezifikationen erweitert worden ist. Als Folge der nicht beeinflussbaren Aufgabenmehrung hat die Arbeitsbelastung allgemein zugenommen. Es sind zwei Überlastungsanzeigen angekündigt. Die Bearbeitung der Anträge von Flüchtlingen aus der Ukraine belastet, besonders bei der Erstaufnahme, sehr. Ab Juni wird das Jobcenter einen Teil der Fälle bearbeiten, dies jedoch nur dann, wenn eine Fiktionsbescheinigung vorgelegt werden kann. Diese konnte vom Ausländeramt des Kreises bisher nur für 30 % der Fälle ausgestellt werden. 70 % werden demnach bei der Stadt Plön verbleiben. Es konnte ein ehemaliger Kollege, der sich bereits im Ruhestand befindet, für diese Aufgabe reaktiviert werden. Er besitzt, aus der Flüchtlingskrise 2015, Erfahrung im Umgang mit der Materie. Wegen der Umstellung auf die Doppik und weiterer Gründe wird eine zusätzliche anteilige Stelle für den Schulverband notwendig. Dieser trägt auch die Kosten hierfür. Die Leitungsstelle für den Fachbereich 1 wurde ausgeschrieben. Das Ordnungsamt soll um eine halbe Stelle aufgestockt werden. Aufgrund einer bundesrechtlichen Änderung ist für jede Baustelleneinrichtung eine Einzelabnahme erforderlich. Zuvor war es ausreichend, wenn eine Firma, einmalig für ein Jahr, einen entsprechenden Antrag stellte. Dies nimmt den technischen Bereich der Tiefbauabteilung in einem  hohen Maße zusätzlich in Anspruch. In diesem Jahr waren bereits über 300 Fälle zu bearbeiten. Die halbe Stelle im Ordnungsamt soll hier für Entlastung sorgen.

 

Ratsherr Jagusch weist auf die unterschiedlichen Jahresabstände bei der Altersstruktur der Mitarbeiter:innen hin: Es finden sich sowohl 5 – jährige als auch 10 – jährige Abstufungen. Hier sollte, zur besseren Vergleichbarkeit, einheitlich verfahren werden.

 

Ratsherr Schröder begrüßt den relativ hohen Frauenanteil von 62,75 % der Belegschaft. Die Anzahl von Menschen mit Behinderungen (drei Personen) bezeichnet er als zu gering. Er bittet um Beachtung der in den nächsten Jahren zu erwartenden Abgänge von 11 Personen. Die Verwaltung möge hier rechtzeitig nachsteuern.

 

Die verhältnismäßig geringe Behindertenanteil ist praktisch nicht beeinflussbar, so der Bürgermeister. Bisher konnten alle Auszubildenden übernommen werden. Er zeigt sich dafür dankbar, dass die Selbstverwaltung eine zusätzliche Stelle bewilligt hatte, die den Auszubildenden zunächst für bis zu einem Jahr einen Arbeitsplatz bei der Stadt sichern kann, bis zum Freiwerden einer Planstelle.

 

Hauptausschussvorsitzender Buth empfindet es als bedenklich, wenn in den kommenden Jahren die Stellen von 11 Personen nachbesetzt werden müssen. Es häufen sich die Fälle, in denen nach einer Ausschreibung jede Resonanz ausbleibt. Es zeichnet sich ein Problem ab, dessen sich der Hauptausschuss rechtzeitig annehmen muss.

 

Ratsfrau Meyer konstatiert, dass in absehbarer Zeit rd. ein Viertel der Stelleninhaber:innen in den Ruhestand wechseln werden.

 

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Anlagen zur Vorlage