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ALLRIS - Auszug

25.08.2022 - 8 Umgestaltung des Ksour-Essaf-Sportplatzes in ei...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Beratungsverlauf:

Herr Winter geht auf die Vorlage zum Thema „Kunstrasen“ ein. Als Bürgermeister wünscht er sich die Umsetzung des Projektes, aber er erkennt an, dass aus fachlicher Sicht der Umweltfachkraft der Umbau des Sportplatzes zu einem Kunstrasenplatz abgelehnt wird. Es gilt die Interessen der Natur gegen die gesellschaftlichen Interessen abzuwägen, die aus seiner Sicht überwiegen. Fakt ist, dass auf dem Platz auch ohne Umbau zu einem Kunstrasenplatz Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind. Es gilt, politisch zu entscheiden, welcher Weg gegangen wird.

In der sich anschließenden Diskussion sprechen sich die Ausschussmitglieder zum jetzigen Zeitpunkt gegen den Umbau zum Kunstrasen aus. Neben Gründen des Naturschutzes spielen auch die erheblichen Kosten, die unbekannte Förderquote sowie die unklaren Folgekosten eine Rolle.

Die Sanierung des Plätze am Ksour-Essaf-Platz und im Schiffsthalstadion für rund 60.000,- €nnte kurzfristig umgesetzt werden. Frau Duwe ergänzt, dass nach der Sanierung die Pflegemaßnahmen sorgfältig erfolgen müssen, damit die Plätze halten und die Sanierung eine längerfristige Wirkung hat.

Herr Kirstein vom TSV Plön spricht sich deutlich gegen eine Sanierung des Platzes aus, die aus seiner Sicht „nichts bringt“. Er vertraut nicht auf die Aussagen der Fachfirma hierzu und spricht sich energisch für einen Kunstrasenplatz aus.

In der Diskussion des Ausschusses wird angemerkt, dass nicht aus dem Blick verloren werden darf, dass eine Sporthalle in Plön fehlt und dass aufgrund der hohen Kosten sicherlich nicht beide Projekte umgesetzt werden können. Der Priorität liegt auf dem Neubau einer Sporthalle, die von vielen unterschiedlichen Sparten genutzt werden könnte.

Aus politischer Sicht wird gewünscht, dass neben der Sanierung der Sportplätze eine weitere Prüfung für die Umsetzbarkeit eines vielleicht kleineren Kunstrasenspielfeldes erfolgt. Hierbei müsste zwingend eine Förderquote sowie die Folgekosten ermittelt werden.

 

 

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Beschluss:

 

Der Ausschuss für gesellschaftliche Angelegenheiten, Umwelt und Tourismus beschließt, die Sportplätze Schiffsthalstadion und Ksour-Essaf-Platz grundlegend und bedarfsgerecht zu sanieren und fachgerecht zu regenerieren, um die Bespiel- und Belastbarkeit wieder herzustellen. Dafür werden Haushaltsmittel in Höhe von 60.000 € in den Haushalt 2023 eingestellt.

Zusätzlich wird die Umwandlung bzw. der Bau zu einer Kunstrasenfläche weiter verfolgt, wobei eine Förderquote und die Folgekosten unbedingt zu ermitteln sind.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja-Stimmen: 9

Nein-Stimmen: 1

Enthaltungen: 0