Beratungsverlauf:
Ausschussvorsitzender Melzer führt in den TOP ein.
Ausschussmitglied Meyer erläutert für die Gäste, dass eine Obdachlosenunterkunft verkehrsgünstig liegen muss und die Innenstadt fußläufig zu erreichen sein sollte. Für den Seehof ist laut Flächennutzungsplan nur eine touristische Nutzung vorgesehen. Auch Herr Homeyer erläutert, dass die Menschen in Obdachlosenunterkünften am Leben teilhaben können sollten. Die Zahlen, die eingangs von Herrn Stabenow in der Einwohnerfragestunde benannt wurden, sind nicht nachvollziehbar. Zu gegebener Zeit, wird man versuchen Fördergelder zu erhalten.
Der Hauptausschuss hatte vorbehaltlich der Entscheidung des SteP bereits die erforderlichen Mittel in den Haushalt 2022 gestellt.
Ausschussmitglied Buth erläutert Herrn Wegener, der einen Beschluss aus dem Vorjahr zur Standortfrage nicht abgearbeitet ansieht, dass mehrfach darüber gesprochen wurde eine größere Fläche als in der Gartenstraße zu suchen. In der Gartenstraße könnte auf dem Gelände der Obdachlosenunterkunft und weiterer Grundstücksflächen, Wohnraum für Sozialwohnungen errichtet werden. In nächster Zeit werden viele Wohnungen aus der Sozialbindung rausfallen. Der geplante Wohnraum des Gänsemarktviertels sowie im Bereich Bahnhofstraße 8 + 9 ist eher hochpreisiger Wohnraum. Er sieht in der Gartenstraße die Chance Flächen zusammenzufassen und mit dem Investor neuen Wohnraum zu schaffen. Damit wäre vielen Menschen geholfen.
Ausschussvorsitzender Melzer schlägt vor die Obdachlosenunterkunft an dem bisherigen Standort zu belassen und bis zur zur Fertigstellung des neuen Gebäudes ein Containerlösung zu schaffen z.B. auf der freien Fläche am Rodomstor. So würden wir kurzfristig der Verpflichtung nachkommen, eine vernünftige, zumutbare und menschenwürdige Obdachlosenunterkunft zu Verfügung zu stellen.
Familien in Containern unterzubringen wird von mehreren Ausschussmitgliedern als keine gute Lösung erachtet.