Um zu entscheiden, ob aus wirtschaftlichen Gründen weitere Standorte an das städtische Netzwerk angeschlossen werden, ist es sinnvoll, eine externe Projektierungfirma mit der Kostenermittlung der möglichen Standorte zu beauftragen. Dazu sind Haushaltsmittel in Höhe von 3.000,00€ für den Haushalt 2010 zu beantragen. Eine Beauftragung einer externen Beratungsfirma müsste bereits im Januar 2010 erfolgen, damit die Ergebnisse in die weitere termingebundene Planung einfließen kann. Die Dienstleistung soll eine elektrotechnische Bewertung des jetzigen Netzes mit zukünftiger Ausrichtung und Anschlusskosten der Standorte umfassen.
Die Anbindung der Standorte Soziales Dienstleistungszentrum Altes E-Werk (SDLZ), Bücherei, Bauhof und Feuerwehr mit Glasfasertechnik im Jahr 2010 wäre sinnvoll. Mit Abschaltung der lokalen Telefon- und DSL-Technik könnten diese Mittel zur Finanzierung der Leerrohrsysteme einschließlich Glasfaseranbindung und anteilige Kostenbeteiligung der städtischen Telefonanlage und Lizenzierung verwendet werden. Mit den Stadtwerke Plön erfolgen im Januar 2010 weitere Gespräche bezüglich der Möglichkeiten in der Fortführung des Leitungsnetzes.
Bisherige Städtische Glasfaseranbindungen (Historie):
- Im Jahr 2006: Rathaus – Kreisverwaltung Plön
- Im Jahr 2006: Rathaus – Schlossgarage
- Im Jahr 2007: Rathaus – Bahnhof (Tourist Info Großer Plöner See)
- Im Jahr 2008 geplant: Rathaus – Bauhof, Umsetzung wurde zurückgestellt
- Im Jahr 2008/2009: Rathaus – SDLZ, Vorplanungen zwecks Anbindung des SDLZ. Die Anbindung soll im Zuge der Straßensanierung “Krabbe“ im Jahr 2010 erfolgen
Mögliche Standortanbindungen:
- SDLZ und Stadtbücherei
- Bauhof und Feuerwehr, am alten Güterbahnhof
- Klärwerk
- Schwimmhalle
- Rodomstorschule, offene Ganztagsschule, Regionalschule (incl. Schiffsthalhalle), Förderzentrum mit Aula, Breitenauschule
SDLZ und Bücherei:
Jährlich werden in den beiden Standorten für Telefonie und Internet 10.966,73€ aufgewendet. Durch die Abschaltung der örtlichen Anlagen und Kündigung der lokalen DSL-Anschlüsse könnten mittelfristig diese Kosten minimiert werden und für die Finanzierung der Glasfaserleitungsverlegung in Höhe von 30.000€ verwendet werden. Für das SDLZ besteht in 2010 ein dringender Handlungsbedarf, da bei Nichtanbindung durch Glasfasertechnik die veraltete Telefonanlage aus dem Jahr 1998 dringend erneuert werden müsste.
Bauhof und Feuerwehr am alten Güterbahnhof:
Jährlich werden in den beiden Standorten für Telefonie und Internet 3.851,22€ aufgewendet. Durch die Abschaltung der örtlichen Anlagen und Kündigung der lokalen DSL-Anschlüsse könnten mittelfristig diese Kosten minimiert werden und für die Finanzierung der Glasfaserleitungsverlegung in Höhe von 30.000€ für die Bauhofanbindung und zusätzlich 5.000€ für die die Anbindung der Feuerwehr verwendet werden.
Die weiteren Standorte:
Insbesondere die Anbindungskosten dieser Standorte sind aufgrund der höheren Entfernung zum bestehenden Leerrohrsystem zu ermitteln.
Falls eine Anbindung zu kostenintensiv wäre, sollte bei Straßensanierungen, Kanalisierungsarbeiten, etc. geprüft werden, ob ein Leerrohr (Durchmesser 55mm, als Endlosrohr) für die Anbindung mitverlegt wird.